Growing Imbalance Will Cause Higher Food Prices

Growing Imbalance Will Cause Higher Food Prices

Report: How food prices link environmental constraints to sovereign credit risk

The UNEP-Global Footprint Network report, entitled ERISC Phase II: How food prices link environmental constraints to sovereign credit risk, features a table that ranks countries according to how badly they will be affected if global food commodity prices double.

In the future, the world will likely suffer from higher and more volatile food prices as a result of a growing imbalance between the supply and demand of food, the report notes. Rising populations and incomes will intensify the demand for food while climate change and resource scarcity will disrupt food production.

The report, which was published in collaboration with Cambridge Econometrics and several leading financial institutions, models the impact of a global food price shock on 110 countries to assess which countries face the greatest economic risk from this growing imbalance.

In terms of the highest percentage loss to GDP, the five countries that will be worst hit if food commodity prices double are all in Africa – Benin, Nigeria, Cote d’Ivoire, Senegal and Ghana. But China will see the most amount of money wiped from its GDP of any country – $161 billion, equivalent to the total GDP of New Zealand. India will see the second highest loss to GDP – $49 billion, equivalent to the total GDP of Croatia.

Among the report’s other key findings are:

  • Overall, Egypt, Morocco and Philippines could suffer the most from a doubling of food prices in terms of the combined impact on GDP, current account balance and inflation.
  • 17 out of the 20 countries most at risk from a food price shock are in Africa.
  • Paraguay, Uruguay, Brazil, Australia, Canada and the US would benefit the most from a sharp increase in food commodity prices.
  • Globally, negative effects of a food price shock massively outweigh positive effects in absolute terms. While China could see an absolute reduction in GDP of $161 billion, the highest absolute positive effect on GDP, seen in the United States, is only $3 billion –50 times smaller than the impact on China.
  • In 23 countries, a doubling in food prices leads to a 10 per cent (or more) rise in the consumer price index.
  • Countries with higher sovereign credit ratings tend to be less exposed to risks resulting from a food price spike.
  • Countries whose populations have the highest consumption of natural resources and services, and are therefore most responsible for the environmental constraints that make future food prices higher and more volatile, tend to face the lowest risk exposure.

The report builds on the first Environment Risk Integration in Sovereign Credit (ERISC) report published in 2012 by UNEP FI and GFN.

The overall objective of the ERISC project is to assesses how environmental risks such as deforestation, climate change and water scarcity affect economies, given that GDP, inflation and current account balances underpin some of the criteria that determine a country’s sovereign credit rating and the cost of borrowing on international capital markets.

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Conflictfood: Lebensmittel aus Konfliktregionen

Conflictfood: Lebensmittel aus Konfliktregionen

Gewinner des Next Organic Start-Up Awards 2016

Essen ist in vielerlei Hinsicht politisch. Salem El-Mogaddedi hat dieser Idee einen weiteren wesentlichen Aspekt hinzugefügt, als er 2015 gemeinsam mit Gernot Würtenberger Conflictfood gründete.

Sie reisen persönlich in Krisen- und Konfliktregionen, um vor Ort landestypische Agrarprodukte zu finden und einen fairen direkten Handel mit Kleinbauern und -bäuerinnen zu betreiben. So wird den Menschen vor Ort langfristig eine Perspektive geschaffen, lokale Strukturen gestärkt und Fluchtursachen an der Wurzel bekämpft.

Kleinen Kooperativen kaufen sie Gewürze, Öle und Trockenfrüchte direkt ab und bingen sie nach Berlin, so zum Beispiel aufwendig gewonnenen Safran. In Berlin werden die Produkte in einer Werkstatt von Menschen mit Behinderung abgefüllt und für den Versand und Verkauf vorbereitet. Informationen über Länder und Konflikte liegen den Produkten in Form eines Booklets bei. Beim Kauf jedes Produktes geht 1€ an eine Bildungseinrichtung des Herkunftslandes. Die Bildungseinrichtungen werden besucht und der Geldfluss transparent dokumentiert.

Die Geschichten rund um die Produkte, ihre Herkunft und die Menschen dahinter werden auf einem Blog eindrücklich dokumentiert, so zum Beispiel die Geschichte der Frauen-Vereinigung in Shakiban.

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Dänemark berät über Einführung einer Fleischsteuer

Dänemark berät über Einführung einer Fleischsteuer

Die dänische Ethikkommission empfiehlt Steuer auf rotes Fleisch

In Dänemark empfahl die Ethik-Kommission Ende April die Einführung einer Steuer auf rotes Fleisch. Dies könne die Treibhausgasemissionen um 20 bis 35% reduzieren. Die Erwägung der Steuer ist damit auch eine Konsequenz der Klimakonferenz von Paris COP 21 Ende vergangenen Jahres. Die Einführung einer solchen Steuer zielt auf die Reduktion des Fleischkonsums ab ähnlich wie Tabak- und Alkoholsteuer.

Dass reduzierter Fleischverzehr erhebliche positive Effekte haben würde, ist seit Längerem bekannt und Gegenstand vieler Studien und Projekte, so zum Beispiel Was, wenn wir alle Vegetarier wären? und Less Meat Less Heat. Dennoch wird weltweit mehr Fleisch verzehrt als je zuvor. Fleisch auf der Speisekarte ist für viele Länder ein Wohlstandsindikator. Auch in Deutschland, wo gern beim Kauf von Lebensmitteln gespart wird, gehört die tägliche Portion Fleisch zum Standard.

In Deutschland engagiert sich Peta seit 2011 für die Einführung der heftig umstrittenen Steuer, ringt bisher jedoch vergeblich um eine gesetzesfähige Akzeptanz. In Zeiten der erschütterten Agrarindustrie exportiert Deutschland lieber Fleisch als die Produktion zu reduzieren. Die artgerechte Haltung weniger Tiere findet nur langsam wachsenden Zuspruch. Wie die Huffington Post berichtet, sind selbst SPD und Grüne nicht überzeugt von der Fleischsteuer, da sie eine ungebührliche Belastung für die LandwirtInnen bedeuten würde. Statt dessen sollten Bio-Richtlinien Standard werden, was die Preise auf natürlichem Wege anheben würde.

Dänemark möchte zunächst mit der Besteuerung von Rindfleisch beginnen, um sie anschließend auch auf anderes rotes Fleisch auszuweiten. Nicht ganz unerheblich könnte sein, dass die dänischen Inseln von den früheren Auswirkungen des Klimawandels bedroht sind.

Schweden hatte bereits 2013 eine europaweite Klimasteuer auf Lebensmittel vorgeschlagen (TAZ, 26.01.2013), weil der Fleischkonsum pro Kopf innerhalb der EU etwa doppelt so hoch sei wie in der restlichen Welt.

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Selbstversorgung mit Lebensmitteln für 50.000 Einwohner

Selbstversorgung mit Lebensmitteln für 50.000 Einwohner

Das südfranzösische Albi möchte sich 2020 nur noch regional und bio ernähren

In einer kleinen hübschen Stadt in Südfrankreich werden große Pläne geschmiedet: Bis 2020 möchte die Stadtverwaltung von Albi mit Bürgermeisterin Stéphanie Guiraud-Chaumeil die Selbstversorgung mit Lebensmitteln für den gesamten Ort umsetzen. Die 50.000 EinwohnerInnen des Département Tarn sollen mit Hilfe von urbaner Landwirtschaft im Umkreis von bis zu 60km, Gemeinschaftsgärten und kurzen Lieferwegen selbstsuffizient ernährt werden.

Jean-Michel Bouat, stellvertretender Bürgermeister betont aber, dass es ihm nicht um den Verbot von Lebensmittellieferungen aus größerer Entfernung geht, „aber die CO2-Bilanz muss uns alle angehen.“

Hintergrund ist auch ein Bestreben nach Ernährungssouveränität, bei der LandwirtInnen und VerbraucherInnen unmittelbar in Kontakt treten und gemeinsam Verantwortung für eine ausreichende und verantwortungsvolle Versorgung übernehmen.

Wie Le Figaro berichtet, steht im Umland eine nicht bebaubare Fläche von 73 Hektar zur Verfügung, die in einer Viertelstunde mit dem Rad vom Stadtzentrum entfernt ist. Diese Flächen bietet die Gemeinde Freiwilligen an, die sich mit mehr oder weniger Erfahrung dem Anbau von Gemüse widmen möchten. Alles soll ökologisch und nach den Regeln der Permakultur angebaut werden.

Der 56-jährige Neubauer André Morlat hat bereits 2014 begonnen, bei dem Projekt mitzumachen und sich so einen alten Traum erfüllt. Er bietet Nussöl, Apfelsaft und verschiedene Gemüse an und kann dank der Nachfrage aus Albi sogar davon leben. Der Absatz sei so gut, er schmeiße nie etwas weg, erzählt er stolz.

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„Can’t Beat ‘Em, Eat ‘Em“

„Can’t Beat ‘Em, Eat ‘Em“

Is eating invasive species the solution?

[Foodtank] „In the United States alone, there are more than 50,000 species of invasive plants and animals that can cause harm to the environment, the economy, agriculture, and human health. A study from the University of Cornell estimates that these species cost the U.S. more than US$120 billion per year in damages and expenses associated with control and management. But they may also be a tasty source of food.

Eating invasive species is one way to control populations, raise awareness about the issue, and provide sustainable sources of food.

Matthew Barnes, an ecologist at Texas Tech University and the editor of Invasivore.org, believes that eating invasive species can raise awareness about the issue, which could have a broader effect than just reducing these species by eating them. In an interview with Smithsonian.com, he explains that the real value of eating invasive species is a public education and awareness tool. ‚If people are aware of what invasive species are and what kind of impacts they have on the environment, that might prevent them from introducing the next invasive species,‘ he said.“

Foodtank introduces six initiatives that are encouraging eaters to consume invasive species in the U.S.

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Lobbyregister: Demokratie braucht Fairness und Transparenz

Lobbyregister: Demokratie braucht Fairness und Transparenz

Campact

Transparenz ist Voraussetzung für eine lebendige Demokratie. Deshalb haben BürgerInnen das Recht zu wissen, wer bei politischen Entscheidungen mitmischt. Doch CDU und CSU blockieren klare Regeln für Lobbyisten. Dieser Film erklärt in 150 Sekunden, was ein Lobbyregister ist – und warum wir es brauchen. (Via Campact.)

 

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Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft

Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft

Naturbewusstseinsstudie

Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel Ende April in vorgestellt haben.

Hendricks: „Die Bürgerinnen und Bürger senden uns starke Signale im Bereich der Agrarpolitik. Die Deutschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die naturverträglich ist und das Wohl der Tiere respektiert. Es gibt eine große gesellschaftliche Mehrheit für eine Agrarwende. Das bestärkt mich in meiner Forderung, das System der Agrarsubventionen vom Kopf auf die Füße zu stellen. Zahlungen an Landwirte soll es zukünftig nur bei einem gesellschaftlichen Mehrwert geben und nur bei konkreten Leistungen für die Natur. Was die Bevölkerung zu Recht nicht akzeptiert, sind gentechnisch veränderte Pflanzen.“

BfN-Präsidentin Beate Jessel: „Die Naturbewusstseinsstudie zeigt eines ganz deutlich: Die Natur spielt für die Bevölkerung eine sehr wichtige Rolle und hat für die Menschen eine hohe persönliche Bedeutung. Bemerkenswert sind jedoch die Unterschiede zwischen den Generationen und zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. So sehen junge Menschen seltener Handlungsbedarf als ältere. Großstädter messen der Natur eine geringere Wertschätzung bei als Menschen, die in kleineren Orten leben. Diese Erkenntnisse bestärken uns in unserem Ziel, uns für eine positive Mensch-Natur-Beziehung einzusetzen, insbesondere bei der jungen Bevölkerung und den Menschen in der Stadt.“

Die aktuelle Naturbewusstseinsstudie hat zum ersten Mal detailliert die Einstellung der Deutschen zum Themenbereich Naturschutz und Landwirtschaft abgefragt. Demnach befürworten 83 Prozent der Befragten strengere Regeln und Gesetze zum Schutz der Natur in der Landwirtschaft (45 Prozent „voll und ganz“/38 Prozent „eher“). 92 Prozent wünschen sich, dass Landwirtinnen und Landwirte die Auswirkungen ihres Tuns auf die Natur beachten. 93 Prozent fordern die Beachtung des Tierwohls bei der Lebensmittelproduktion. 76 Prozent halten es für wichtig, dass der Einsatz von Genpflanzen in der Landwirtschaft verboten wird.

Die Naturbewusstseinsstudie enthält zudem erstmals repräsentative Daten zum Thema „Stadtnatur“. 94 Prozent der Befragten sind der Meinung, Natur solle möglichst in allen Teilen der Stadt zugänglich sein. Die Daten zeigen, dass gerade einkommensschwache und ältere Menschen die Stadtnatur besonders häufig nutzen.

Hendricks: „Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Stadtnatur ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Natur in der Stadt zu Fuß erreichen können. Wir wollen darum dabei helfen, die Siedlungen grüner zu machen – mit Stadtparks und Straßenbepflanzungen, aber auch durch die Begrünung von Fassaden und Dächern oder die Förderung von ‚urban gardening‘ oder interkulturellen Gärten.“

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Ernährungsrat Hamburg

Ernährungsrat Hamburg

Auch in Hamburg befindet sich ein Ernährungsrat mitten in den Vorbereitungen zur Gründung. So findet beispielsweise am 02. Mai 2016 ein Brainstorming-Treffen statt. Dort wird über die grundlegende Struktur und Ausrichtung eines Ernährungsrates für Hamburg gesprochen, u. a. über Organisation, Zielsetzung und mögliche Projekte. Mehr.

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Greenpeace veröffentlicht TTIP-Leaks

Greenpeace veröffentlicht TTIP-Leaks

Bisherige Befürchtungen erweisen sich als berechtigt

Seit gestern ist vom großen #TTIPleak die Rede: Greenpeace übergab am 01. Mai Abschriften der bisher verhandelten 13 Vertragskapitel der Süddeutschen Zeitung, dem NDR und WDR. Dies entspricht rund der Hälfte des gesamten Abkommens. Darin finden sich u. a. Forderungen der USA nach erheblichen Zugeständnissen beim Agrarexport (Stichwort: Genfood). Außerdem möchten die USA das europäische Vorsorgeprinzip zugunsten des sogenannten Wissenschaftsprinzips schwächen. (Schon jetzt ein wesentliches Argument der Glyphosat-Debatte.) Das Wissenschaftprinzip „besagt, dass ein Produkt so lange als sicher gilt, bis das Gegenteil bewiesen ist. Europa dagegen orientiert sich am Vorsorgeprinzip. Es kann schon ein Risikoverdacht reichen, um Verbote auszusprechen.“ (SZ, 01.05.2015.)

Am 02. Mai, 11 Uhr werden Greenpeace und die re:publica die Dokumente der Öffentlichkeit vollständig zugänglich machen. Schon jetzt zeichnet es sich ab, dass die schlimmsten Befürchtungen der VerbraucherInnen und TTIP-GegnerInnen berechtigt sind.

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EU verklagt Deutschland wegen Gewässerverunreinigung

EU verklagt Deutschland wegen Gewässerverunreinigung

Grünen-Sprecher Häusling begrüßt das Vorgehen

Die Europäische Kommission verklagt Deutschland vor dem Gerichtshof der EU, weil die Bundesregierung es versäumt hat, strengere Maßnahmen gegen die Gewässerverunreinigung durch Nitrat zu ergreifen. Die überhöhten Mengen führen seit Längerem zu starken Wasserverunreinigungen – mit entsprechenden Folgen für die menschliche Gesundheit, die Wirtschaft und die Umwelt.

Die von Deutschland zuletzt im Jahr 2012 übermittelten Zahlen sowie mehrere Berichte deutscher Behörden aus jüngster Zeit zeigen eine wachsende Nitratverunreinigung des Grundwassers und der Oberflächengewässer, einschließlich der Ostsee.

Trotz dieser Entwicklungen hat Deutschland keine hinreichenden Zusatzmaßnahmen getroffen, um die Nitratverunreinigung wirksam zu bekämpfen und seine einschlägigen Rechtsvorschriften entsprechend den für Nitrat geltenden EU-Vorschriften zu überarbeiten.

Martin Häusling, der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA und Mitglied im Umweltausschuss im Europäischen Parlament dazu: „Ich begrüße es, dass die EU-Kommission endlich das unsägliche, allein auf Verzögern und Hinhalten angelegte Spiel der Bundesregierung bei der Novellierung der Düngeverordnung unterbindet. Mit der Klage gegen Deutschland macht die Kommission unmissverständlich klar, dass die Bundesregierung viel zu wenig tut, um die Verunreinigung der Gewässer, z.B. durch Überdüngung aus der Massentierhaltung, endlich zu stoppen. Nun drohen saftige Strafzahlungen, weil Deutschland dieses akute Umweltproblem ignoriert.“

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