Wie ernähren wir uns verantwortungsvoll? Ernährungsethik zählt zu den neuesten Entwicklungen der praktischen Philosophie. Angesichts der globalen Ernährungskrise stellt sie sich den unausweichlichen Fragen: Wie kann sich die Menschheit ernähren? Wie „gut“ sollten wir essen, so dass alle in den Genuss guten Essens kommen? Wie lässt sich eine Gastroethik begründen?
Weit mehr als von Kapitalismuskritik oder der Ausweitung der internationalen Protestbewegungen geht die Ernährungswende von unserem Denken aus – von einem gastrosophischen Umdenken. Harald Lemke macht deutlich: Es ist höchste Zeit, die dafür notwendigen Grundlagen zu schaffen und mit einer radikalen Selbstkritik der westlichen Philosophie des Essens zu beginnen. Die
Neuausgabe enthält ein ausführliches Vorwort zur Frage: „Was isst der Mensch?“
Über den Autor: Harald Lemke (Dr. phil. habil.), geb. 1965, ist Direktor des Internationalen Forums Gastrosophie und lehrt Philosophie am Zentrum für Gastrosophie der Universität Salzburg. Er ist Gastprofessor an der Slow Food Universität Pollenzo, am Department of Urban Management der Universität Kyoto sowie am Department of Philosophy der East China Normal University Shanghai und Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Internationalen Forums Gastrosophie.
Das Buch „Ethik des Essens – Einführung in die Gastrosophie“ von Harald Lemke, Seiten: 592, Erscheinungsdatum 2. Auflage – überarbeitete Neuauflage: 05.2016 können Sie hier bestellen.

Die Bundesregierung begünstigt unter dem Deckmantel der Hungerbekämpfung einseitig die Agenda großer Agrarkonzerne, empfiehlt konkrete Markenprodukte und zum Teil hochgiftige Pestizide. Zu diesem Fazit kommt

About the book: „As urban populations rise rapidly and concerns about food security increase, interest in urban agriculture has been renewed in both developed and developing countries. This book focuses on the sustainable development of urban agriculture and its relationship to food planning in cities.


Abstract: Between 2013 and 2015, the
