Warum wir alle die Ernährungswende vorantreiben können – und es ohne Politik dennoch nicht geht

Warum wir alle die Ernährungswende vorantreiben können – und es ohne Politik dennoch nicht geht

Mehr Wertschätzung für Landwirte, Bereitschaft zu faireren Preisen, Unterstützung regionalen Lebensmittelhandwerks: Verbraucher*innen können aktiv den Wandel zu einer besseren Lebensmittelwelt vorantreiben. Am Ende braucht es aber politische Unterstützung – und die fällt zu unentschlossen aus, zeigt ein politisches Werkstattgespräch von Slow Food Deutschland und dem Institut für Welternährung.

Achim Spiller ist einer der renommiertesten Forscher in Deutschland, wenn es um Fragen einer nachhaltigen Landwirtschaft geht. Die Zahl seiner Publikationen zum Thema geht in die hunderte, er ist Mitglied der Zukunftskommission Landwirtschaft und des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik und Ernährung. Und trotz all dieser wissenschaftlichen Autorität hält auch Achim Spiller es an diesem Abend für geboten, seine Kernforderung doppelt abgesichert, ausführlich erklärend, ja fast etwas entschuldigend, vorzutragen: „Wir brauchen mehr staatliche Steuerung in der Ernährungspolitik“, sagt Spiller. Und schiebt nach: „Ich weiß, dass das umstritten ist.“

In der Tat. Vor allem in den vergangenen vier Jahren liefen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik in der Bundesregierung meistens so: die zuständigen Menschen sprachen die Probleme – Rückgang der Artenvielfalt, Dumpingpreise für Milch- oder Fleischprodukte, immer industrieller werdende Lebensmittelproduktion – zwar offen an. Es folgten dann aber keine Versuche, diese Missstände durch staatliche Regulierung einzudämmen. Stattdessen arbeitete man mit Appellen und freiwilligen Erklärungen. Das hat die Ernährungspolitik in Deutschland nicht wirklich vorangebracht. Und weil das aus Sicht von Slow Food und Slow Food Youth Deutschland anders werden muss, rufen sie die kommende Bundestagswahl im September zur Ernährungswahl aus.

„Damit Menschen künftig Lebensmittel auswählen können, die positiven Einfluss auf die Vielfalt der Nahrung, der Natur und den Erhalt des Handwerks haben“, begründete Slow Food Deutschland-Chefin Nina Wolff den Einsatz des Vereins. Und begrüßte zusammen mit Wilfried Bommert, Gründer des Instituts für Welternährung, Politiker*innen der Bundestagsparteien zu einem Werkstattgespräch. Letzterer fand mit Blick auf den Zustand der Ernährungspolitik auch gleich klare Worte: „Das kann doch so nicht weitergehen.“

Vorbild Norwegen

Die Frage ist nur: Wie soll es dann weitergehen? Für Spiller ist der Weg zu einer nachhaltigeren Ernährungswende klar. Und auch wissenschaftlich vorgezeichnet. Schließlich haben sowohl die Zukunftskommission Landwirtschaft der Bundesregierung als auch der Wissenschaftliche Beirat beim Landwirtschaftsministerium längst aufgeschrieben, dass eine künftige Regierung Landwirtschaftspolitik nachhaltiger, Ernährungspolitik ganzheitlicher denken sollte. Das schließt nahtlos an eine der sieben Forderungen von Slow Food und Slow Food Youth zu Ernährungswahl an: Schafft eine integrierte Ernährungspolitik.

Was das heißt? Nun, zum einen, dass Agrarpolitik nicht nur aus Sicht der industriellen Landwirtschaft sondern aus Perspektive aller Beteiligten – vom Landwirt, über die Verarbeiterin bis hin zum Kunden – gedacht wird. Aber auch, dass der Staat sich wieder traut, mehr Regeln zu setzen. „Viele Menschen sind mit der komplexen Aufgabe, sich nachhaltig zu ernähren, im Alltag überfordert“, sagt Spiller. Und leitet daraus die Frage ab: „Wie kann Politik ein Umfeld einrichten, das den Einzelnen in Ernährungsfragen nicht überfordert?“ Er verweist etwa auf das Beispiel Norwegen – auch ein liberaler Staat – der seinen Bürger*innen ein recht dichtes Netz an staatlichen Vorgaben bei der Ernährung bietet.

Mit mehr verbindlichen Regeln kann sich auch Turgut Altug anfreunden, der für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus Verbraucher- und Ernährungspolitik betreibt. Harte Verbote will er zwar nicht aussprechen, sympathisiert aber deutlich mit dem von Spiller aufgezeigten Weg. Auch Ralph Lenkert, der für Die Linke Umweltpolitik im Bundestag gestaltet, sagte: „Die Verbraucher sind überfordert, wenn sie all diese Urteile selbst treffen müssen. Das geht nicht, die haben anderes zu tun.“

Gesunde Ernährung auch erschwinglich gestalten

Skeptischer zeigte sich Marlene Mortler, Sprecherin der CSU im Europaparlament für Ernährungspolitik. Sie warnte davor, dass einzelne verbindliche Regeln „Verbraucher nicht unbedingt klüger machen“ und sprach sich eher für den bisherigen Ansatz aus: „Wir müssen die Menschen aufklären, mehr Bewusstsein schaffen.“ Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann sagte: „Es gibt natürlich auch Menschen, die Hilfe brauchen. Aber denen wollen wir ermöglichen, nicht verbieten.“ Der niedersächsische FDP-Landwirtschaftspolitiker Hermann Grupe warb dafür, sich nicht nur auf Wissenschaft zu verlassen und den Bauern mehr zu zutrauen. Mit Blick auf Wünsche, mehr Bio-Lebensmittel in Deutschland zu erzeugen, um menschen- und planetenfreundlicher zu wirtschaften, sagt er: „Wir können das nicht nur mit kalten Rechenbeispielen ausrechnen, welche Bilanz nun grade besser ist.“

Die SPD-Ernährungspolitikerin Ursula Schulte warnte dagegen, Verbraucher*innen die Entscheidung zu überlassen. „Ich bin zuletzt durch den Supermarkt gegangen und habe Obstpreise gesehen. Ich war erschrocken, wer eine Familie ernähren muss, hat da ein Problem“, sagte sie. Und stellte auch klar: „Für gute landwirtschaftliche Produkte muss man angemessen Preise erzielen können, anders geht das ja nicht.“ Aber nachhaltige Lebensmittel würden sich in der Breite nur durchsetzen, wenn sie im Rahmen klarer Regeln und nicht durch unterschiedliche Preise entstehen.

Mehr Geld an die richtigen Adressat*innen

Dennoch scheint Konsens in Politik wie Wissenschaft: Es muss nicht unbedingt mehr Geld ins Ernährungssystem, aber mehr Geld bei den Erzeuger*innen und Handwerker*innen ankommen. „Wir müssen da mehr Geld in die Hand nehmen“, sagte Spiller. Und auch CSU-Frau Mortler sagte: „Wir müssen der EU-Kommission bei der Gemeinsamen Agrarpolitik ganz klar machen: Wenn sie Farm to Fork will, muss sich auch die kleinen, regionalen Kreisläufe entsprechend fördern.“

Was sinngemäß zu Nina Wolffs Erklärung einer der grundlegendsten Slow Food-Forderungen passt: „Es braucht ein gutes, institutionelles Umfeld und eine angemessen finanzielle Ausstattung“, sagte Nina Wolff. „Wir müssen jetzt eine Strategie entwickeln, die zu unseren Zielen führt. Und dafür bitte einen schnellen Weg beschreiten.“ „Wir werden uns um die großen Hebel im System kümmern, um die Ernährungswende voran zu bringen. Einer der Größten liegt in der Gemeinschaftsverpflegung,“ so Wilfried Bommert, Sprecher des Instituts für Welternährung. „Kantinen und Mensen und Kitas und Schulen bestimmen über Esskultur und Agrikultur. Ihre Nachhaltigkeit werden wir zum Thema der nächsten Berliner Werkstattgespräche zur Zukunft der Ernährung machen.“

Autor: Sven Prange

IWEWarum wir alle die Ernährungswende vorantreiben können – und es ohne Politik dennoch nicht geht
Der Wandel muss von unten kommen – Kommentar von Wilfried Bommert

Der Wandel muss von unten kommen – Kommentar von Wilfried Bommert

Die Regierung hat bisher keine überzeugende Ernährungspolitik für mehr Klimaschutz auf den Weg gebracht. Die Hoffnung ruht daher auf der Kraft der Zivilgesellschaft, die neue Ernährungsumwelten als Ausweg aus der Krise schaffen kann.

Kommentar von IWE-Vorstandssprecher Wilfried Bommert, veröffentlicht in „Ökologie & Landbau“ 03|2021

„Wir haben es satt!“ Demonstration, Foto: Ruben Neugebauer/Campact/CC BY-NC 2.0

Wenn es richtig ist, dass unsere Ernährung zu einem Viertel für die Klimakrise verantwortlich ist und dass wir spätestens in 29 Jahren ein Leben ohne Treibhausgase führen müssen, wenn wir die Erde noch bewohnen wol­len, dann müssten wir eigentlich vom Frühstück bis zum Abendessen, von Sonntag bis Samstag, von Januar bis De­zember über nichts anderes mehr nach­ denken als über unser Essen, und wie wir uns aus der desaströsen Lage be­freien können, selbst die größten Klima­killer zu sein.

Stattdessen beklagen wir unser Schicksal, das uns das Coronavi­rus beschieden hat. Dabei übersehen wir geflissentlich, dass auch dieser Seuchenzug eine Folge unserer Ernährung ist. Das Eindringen in fremde Biotope, das Abfackeln von Urwäldern für Soja­kulturen, das Zerstören tropischer Torf­moore für Ölpalmen bringen uns im­mer neue Viren und Bakterien ins Haus, gegen die unser Immunsystem nicht gewappnet ist.

Was uns am schlech­testen bekommt, ist unsere Gier auf Fleisch. Auf Rindfleisch ganz beson­ders, weil es nach immer neuen Futter­flächen verlangt, nach Brandrodungen und synthetischem Stickstoff, beide als Klimakiller hinlänglich bekannt. Aber auch das Palmöl, in fast allen industriel­len Nahrungsmitteln enthalten, ist kein Klimafreund. Die Palmölplantagen set­zen das Weltklima unter Druck. Und sogar industriell hergestellter Hartkäse, den wir gerne dick auf Pizzen und Lasa­gnen aus der schnellen Küche streuen, gehört zum Arsenal der Klimafeinde.

Sie merken schon, da will Ihnen einer unsere Esskultur madig machen, die wir uns in den letzten 70 Jahren hart erar­beitet haben. Die Teil der Belohnung war für den Stress, dem wir tagein, tag­aus ausgesetzt waren, um voranzutrei­ben, was uns als unverzichtbar galt: Wachstum. Und immer mehr Wachs­tum. Zugegeben, es war ein Wachstum zu einem hohen Preis, und der wird jetzt eingefordert, von uns. Aber wollen wir das einfach so hinnehmen? Lassen wir uns aus Klimagründen in unsere Fleischtöpfe hineinregieren? Wollen wir uns anhören, das dicke Ende von Kottelet, Wurst und Schinken stünde uns noch bevor, falls wir uns nicht ändern?

Ein Systemwechsel ist weit weg

Wir werden wohl keine andere Wahl ha­ben, wenn wir uns nicht morgen in ei­nem Klimabackofen wiederfinden wol­len. Wir müssten uns ändern. Eigentlich. Doch tatsächlich müssen wir nichts fürchten. Solange die Ernährungspolitik fest in den Mauern des deutschen Landwirtschaftsministeriums eingeschlossen ist, sind wir sicher vor einem System­wechsel. Denn dort regiert der Geist, der im Klimawandel bestenfalls einen Grund für Dürrehilfen sieht. Der den Ernährungskonzernen genauso ver­pflichtet ist wie der Agrarindustrie, der Düngerwirtschaft, den Fleischkonzer­nen, dem globalen Agrobusiness und der Kreditwirtschaft, die all diese Wa­ren­ und Geldströme abwickelt und fi­nanziert.

Wenn es um Landwirtschaft geht, geht es um Wirtschaft und vor al­lem um Wachstum, weiterhin und zu fast jedem Preis. Um Ernährungspolitik und Klima geht es dort, wenn über­haupt, nur im Streit mit der Umweltministerin: Die will mehr investieren in die Ökologisierung der Landwirtschaft, in natur-­ und klimaverträgliche Produkti­onsverfahren, in Ideen wie Permakultur oder regenerative Landwirtschaft, in re­gionale Ernährungskreisläufe. Also summa summarum in eine ökologische Ernährungswende, aber das nur mit spärlichen Mitteln. Auf dem dicksten Geldtopf sitzt nach wie vor die Agrarbü­rokratie mit ihrem gut verzahnten Lob­byapparat und verteidigt ihre Erbhöfe mit Zähnen und Klauen.

Gut, die Bundeslandwirtschaftsministe­rin hat die erste Niederlage einstecken müssen, von den Brüsseler Agrarmilli­arden sollen nun doch mehr als von ihr vorgeschlagen in eine grüne Landwirt­schaft fließen. Aber das nur langsam. Als hätten wir beliebig viel Zeit für die notwendige Wende. Es bleiben uns aber nur 29 Jahre. Und diese Spanne ist nicht verhandelbar. Das Klima schließt keine politischen Kompromisse, und Naturgesetze lassen sich nicht beugen. Gehandelt werden muss jetzt! Nur wer und wie und was?

Die ökologische Vision fehlt

Sagen wir es grad heraus: Von der der­zeitigen Agraradministration können wir nichts erwarten, weil sie falsch auf­gestellt ist, zu wenig Einsichten, zu wenig Durchblick und keine ökologi­sche Vision besitzt. Wir könnten es auf die Zeit nach der Bundestagswahl am 26. September verschieben und warten, wer denn die oder den nächste(n) Bundeskanzler(in) stellt. Wir könnten mit den neuen Abgeordneten eine Art schnelle Eingreiftruppe bilden, die sich ab Oktober mit Vollgas um die Ernäh­rungswende bei uns und um den Green Deal in Brüssel kümmert. Aber ich glaube nicht an solche Systemsprenger aus einem System, das sich bisher vor allem durch vielstimmige Untätigkeit auszeichnet.

Ich glaube an die Kraft der Zivilgesell­schaft. An die, die schon seit Jahren in Berlin ihr „Wir haben es satt“ skandie­ren. Die in mehr als 40 deutschen Städ­ten begonnen haben, ihre Ernährung lokal und saisonal in Kreisläufen voran­ zubringen. Die dabei sind, den Kanti­nen und ihren Köchinnen zu helfen, ihre Großküchen auf klimafreundliche Portionen aus der Region umzustellen. Ich glaube an jene, die die Solidarische Landwirtschaft als Gemeinschafts­projekt von Landwirtinnen und Bür­gerinnen auf den Weg bringen. Die da­rauf drängen, dass ihre Kinder von der Kita bis zur Schule klimaverträglich es­sen und kochen können. Essen, bei dem sie wissen, wo es gewachsen ist, wie es geerntet, geputzt und zubereitet wird.

Ihre Vision ist eine Zivilgesellschaft, die Ernährungsumwelten organisiert, in denen kein Platz ist für Fastfood­ Kon­zerne, um ihre fetten, überzuckerten Kalorienbomben zu verkaufen. Eine Er­nährungsumwelt, in der nicht immer mehr Kinder ins Übergewicht gedrängt werden, sondern mit gesunder Vielfalt fit bleiben, und die dem Klima nützt, nicht schadet. Es geht um eine Politik von unten, die vorangeht und einer neuen klimaverträglichen Ernährungspolitik den Weg weist. Die dann verordnet, dass die wahren Preise für unsere Lebensmittel angeschlagen werden müssen, inklusive Klimakosten. Die den Klimarechner in den Kantinen zum Standard macht. Die die Fastfood­ Welle, To­Go ­Mentalität und Wegwerfkultur in ihre Schranken weist. Die den Sonntagsbraten wieder zum kulturellen Wert erhebt. Und Frie­den stiftet zwischen Bürgerinnen und Landwirtinnen.

Das Urteil der Verfasssungsrichterinnen zur Klimapolitik lässt hoffen, dass nun auch unsere Ernährung und die Prozes­se, die sie schaffen, einer strengen Kli­maprüfung unterzogen und dann neu aufgestellt werden müssen. Es geht um das Wiederentdecken einer Kultur, die im Alltag fast verschwunden wäre: einer Esskultur, die auf Werten beruht und nicht nur auf Preis und Profit; die hinter dem steht, was wir anspruchsvoll als Global Health bezeichnen. Wir brau­chen eine Ernährung, die keine Klima­gase produziert, die Pflanzen, Saison, Regionalität, Vielfalt und Fairness den Vorrang einräumt. Es ist diese Art von Esskultur, die bei uns einen neuen Platz finden muss. Nicht hinter der Firewall einer Agraradministration, die in Lob­byinteressen verfangen ist, sondern in einem neuen, unabhängigen Ressort. Einem Ministerium, das der Gesundheit der Menschen, Pflanzen und Tiere eben­ so verpflichtet ist wie der Gesundheit des Klimas und unseres Planeten. Wie viel Ernährungspolitik für mehr Klima­schutz möglich ist, entscheiden wir, spä­testens bei der kommenden Wahl.

IWEDer Wandel muss von unten kommen – Kommentar von Wilfried Bommert
Werkstattgespräch zur Zukunft der Ernährung am 30. Juni

Werkstattgespräch zur Zukunft der Ernährung am 30. Juni

Liebe Freund*innen des IWE,

Slow Food Deutschland und das Institut für Welternährung laden Euch herzlich zu unserem ersten gemeinsamen Werkstattgespräch zur Zukunft der Ernährung am 30.06. vom 18:00 – 20:00 Uhr ein. Unser Thema: Eine nachhaltige Ernährungspolitik für Deutschland. Wir freuen uns sehr, dass es einen neuen Termin für das Werkstattgespräch gibt und wir diese spannende Diskussionsrunde mit Ihnen zusammen nachholen können. 

Das Trilemma aus Klima-, Biodiversitäts- und Gesundheitskrise erfordert einen entschiedenen Kurswechsel in der Ernährungspolitik. Das Klimaziel von Paris dürfte nur erreichbar sein, wenn auch Ernährung künftig an ihren Klimafolgen gemessen wird. Der Artenschwund kann nur durch mehr Vielfalt auf den Tellern gebremst werden. Die grassierende Fehlernährung gerade unter Kindern und Jugendlichen und die damit verbundenen ernährungsbedingten Krankheiten werden sich nur abwenden lassen, wenn sich Angebot und Ernährungsstil grundlegend ändert.

Vorbilder für gesundes und klimaverträgliches Essen müssen im Kindesalter gesetzt werden, in Kitas und Schulen. Aber sie müssen auch in den Alltag von Mensen, Kantinen, Großküchen und öffentlichem Einkauf Einzug halten. Ungesunde und klimaschädliche Nahrungsmittel müssen sichtbar gemacht und vom Konsum ausgeschlossen werden. Die Zivilgesellschaft hat bereits mit dem nachhaltigen Umbau unseres Ernährungssystems begonnen. In mehr als 40 Städten entwickeln Ernährungsräte gemeinsam mit der lokalen Politik regionale Ernährungskonzepte. Doch bisher hat diese Entwicklung keine angemessene Antwort in der Bundespolitik gefunden. 

Das Institut für Welternährung und Slow Food Deutschland möchten deshalb vor der Bundestagswahl die Chancen für eine nachhaltige, integrierte Ernährungspolitik in der nächsten Legislatur ausloten und diskutieren dafür mit Vertreter*innen verschiedener Fraktionen und des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. 

Impulsvortrag von Professor Dr. Achim Spiller, Vorsitzender des Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz beim BMEL (2020)

Diskussion mit:

  • Turgut Altug, MdL Berlin (Bündnis 90/die Grünen), Sprecher für Natur- und Verbraucherschutz der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Abgeordnetenhaus von Berlin (angefragt)
  • Hermann Grupe, MdL Niedersachsen (FDP), landwirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion (angefragt)
  • Ralph Lenkert, MdB (die Linke), Sprecher für Umweltpolitik und Technikfolgenabschätzung  
  • Marlene Mortler, MdEP (CSU), Sprecherin der CSU-Landesgruppe für Ernährungspolitik im EU-Parlement
  • Ingrid Pahlmann, MdB (CDU/CSU), Stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft
  • Ursula Schulte, MdB (SPD), Ernährungspolitische Sprecherin

Moderation: Tanja Busse, Journalistin und Autorin

Nach dem Impulsvortrag und einer kurzen Diskussion wird es Gelegenheit für Fragen und Kommentare der Teilnehmenden geben.

Die Veranstaltung findet über die online Plattform Zoom statt. Sie können sich für die Diskussion bis zum 29.06.2021 unter diesem Link anmelden. Sie bekommen von uns die Zugangsdaten zur Veranstaltung am 30.06. per E-mail zugesendet.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Einladung die relevanten Mitarbeiter*innen Ihrer Organisation bzw. Ihres Unternehmens weiterleiten könnten.

Herzliche Grüße

Dr. Nina Wolff
Amtierende Vorsitzende 
Slow Food Deutschland e. V.
nina.wolff@slowfood.de
+49-(0)170 81 27 346

Dr. Wilfried Bommert 
Sprecher des Vorstandes
Institut für Welternährung e. V.
wilfried.bommert@institut-fuer-welternaehrung.org
+49-(0)173-9552544

IWEWerkstattgespräch zur Zukunft der Ernährung am 30. Juni
Briefaktion zur nachhaltigen Ernährungspolitik – Rückmeldungen erbeten!

Briefaktion zur nachhaltigen Ernährungspolitik – Rückmeldungen erbeten!

Anfang des Jahres hat das IWE gemeinsam mit Slow Food Deutschland die Fraktionen des Deutschen Bundestages, der Landtage und die Parteien aufgefordert, die Wahlen 2021 für einen Kurswechsel in der Ernährungspolitik zu nutzen.

Unsere Forderung: Künftig soll die Ernährungspolitik in einem Ressort angesiedelt werden, das unabhängig von den Interessen der Agrar- und Ernährungsindustrie handelt und sich ausschließlich der Gesundheit der Bevölkerung und einer zukunftsfähigen Ernährungspolitik verpflichtet weiß.

Dazu hat das IWE Mitglieder und Freund*innen gebeten, dieses Anliegen in einem persönlichen Brief an Bundestagsabgeordnete des eigenen Wahlkreises zur Sprache zu bringen. Herzlichen Dank an alle, die die Vorlage des Briefes genutzt oder sich mit einem eigenen Brief beteiligt haben.

Nun schließt sich die Bitte an, dem IWE die Antworten der Abgeordneten auf den Brief zur Auswertung zukommen zu lassen. Auch wer keine Antwort bekommen hat, kann das gerne mitteilen.

Kontakt: info@institut-fuer-welternaehrung.com
oder karin.vorlaender@institut-fuer-welternaehrung.org

Wir möchten die Reaktionen gerne auswerten und daraus Schlüsse für das weitere Vorgehen in dieser wichtigen Frage ziehen.

Natürlich ist es auch jetzt noch möglich, einen Brief zu schreiben und im Freundes- und Bekanntenkreis für die Aktion zu werben. Eine Vorlage dafür finden Sie hier zum Download. 

Foto: René Rauschenberger, Pixabay License

IWEBriefaktion zur nachhaltigen Ernährungspolitik – Rückmeldungen erbeten!
Save the Date: IWE-Sommerakademie am 14. August 2021

Save the Date: IWE-Sommerakademie am 14. August 2021

Save the Date IWE-Sommerakademie 2021

„Agrarökologische Konzepte als künftiger Goldstandard der Landwirtschaft“, 14. August 2021 von 11:00 – 16:00 Uhr per Zoom

Wir leben in unsicheren Zeiten. Corona hat uns gezeigt, wie verletzlich wir und unsere Lebensumstände sind. Corona hat uns aber auch davon abgelenkt, dass sich im Hintergrund eine weit gefährlichere Welle aufbaut. Klimaextreme, Artensterben, Schwund fruchtbarer Böden und Wasserreserven führen in eine explosive Gemengelage, die nichts Gutes für die Welternährung verheißt.

Die Landwirtschaft der Zukunft muss diese Herausforderungen nicht nur gewachsen sein, sie muss heilen und regenerieren, was zerstört und geschädigt ist. Vom Klima über die Artenvielfalt bis zur Bodenfurchtbarkeit. Es geht um aufbauende agrarökologische Konzepte. Sie werden zum Goldstandard einer zukunftsfähigen Landbewirtschaftung.
Und sie existieren bereits und wirtschaften mit Erfolg.

Ihre Praxis werden sie vorstellen auf unserer IWE Sommerakademie 2021 zum Thema „Agrarökologische Konzepte als künftiger Goldstandard der Landwirtschaft“ am 14. August 2021 11:00 – 16:00 Uhr als Zoom Konferenz.

IWESave the Date: IWE-Sommerakademie am 14. August 2021
Buchkritik: „Einfach Essen“ von Thomas A. Vilgis

Buchkritik: „Einfach Essen“ von Thomas A. Vilgis

„Einfach Essen – Gegen den Ernährungswahn in unseren Köpfen“
von Thomas A. Vilgis

Eine Buchkritik von Wilfried Bommert

Thomas Vilgis ist Professor der Physik. Seine Spezialität ist die weiche Materie, sein Arbeitsplatz das Max-Plank-Institut in Mainz. Und er liebt es zu essen, einfaches Essen. Darum geht es ihm in seinem Buch „Einfach Essen – Gegen den Ernährungswahn in unseren Köpfen“ über 261 genussvolle Seiten.

Wer hier ein abgeklärtes Sachbuch erwartet, wird enttäuscht. Wer ein akademisches Kochbuch lesen möchte auch. Aus Thomas Vilgis spricht ein Genussforscher, der das einfache Essen schätzt und verabscheut, was in den Kochshows und -zeitschriften als Trend gefeiert und als Unheil verteufelt wird. Und er weiß süffisant zu beschreiben, was er vor seinem Publikum seziert und zelebriert.
 
Thomas Vilgis beginnt dort, wo unser Sinn für Essen entstand, auf dem Weg zur Menschwerdung. Wo er vor der Steinzeit schon eine „Happy Hour“ ausmacht. Wir erfahren, wie das Feuer die Esskultur verwandelte, wie Sesshaftigkeit und Fermentieren den Speiseplan erweitert haben und damit die Grundlage für das legten, was die eigentlichen „Mittel zum Leben“ sind.

Dann aber beginnt so etwas wie eine Abrechnung mit dem, was wir mit Gesundheits- und Selbstoptimierungswahn aus unserer Esskultur gemacht haben. Ein Denkgebäude, in dem Aberglauben und Einfalt regieren, in dem immer neue Ernährungsmythen durch die Gazetten getrieben werden. Rotes Fleisch, Acrylamid, Glyphosat, Nitrosamine. Für Vilgis ein Kessel voller „fettgesättigter Ängste“. Er nimmt sich die neuen Trends von Superfood über „Frei vom Tier“ bis „Frei von vegan“ vor, geißelt das Essen auf Mausklick, und kritisiert die neue Küche als “Brutal, regional“. Und landet dort, wo man bei einer solchen Höllenfahrt landen muss, beim Ausruf: So kann es nicht weitergehen!
 
Aber es muss ja weiter gehen. Und für diesen Fall bietet er eine Küche an, deren Zutaten einfach daher kommen, aber schwierig zu beschaffen sind: Gelassenheit, Fantasie und Kreativität. Dieses Kapitel wie auch die anderen spickt Vilgis mit Rezepten über „Lauchwurzel im Bierteig“, „Röstspaghetti mit Nussbutter, Knoblauch und Haselnüssen“ und mit dem Hinweis, dass auch ein wenig oral aufgenommener Dreck nicht schaden könne.
 
Der Autor macht aus seiner Seele keine Mördergrube. Er zieht hinlänglich von Leder gegenüber wissenschaftlichen Studien, wie sie im Bereich Ernährung an der Tagesordnung sind, aber nach seinen Recherchen nicht einmal primitivsten Maßstäben wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit entsprechen. Dabei stürzt er vieles von seinen tönernen Beinen und lässt an allzu einfachen Glaubenssätzen der Ernährungswissenschaft kein gutes Haar.  
 
Doch er endet nicht im Zorn, sondern entlässt den Leser versöhnlich mit 10 Ratschlägen für ein besseres Essen. Die beginnen mit: Koche selbst, misstraue der Werbung, lass die Finger von Superfood, esse, was der Bauer um die Ecke anbaut, nutze die Saison. Und wem das zu frugal erscheint, der findet am Ende dann doch noch eine Empfehlung, die den Autor endgültig als Genussmenschen entlarvt: Koche und iss mindestens ein Menü am Tag, das die Komponenten roh, gekocht und fermentiert enthält. Beginne mit einem kleinen Aperitif, dazu ein paar Nüssen und/oder Oliven. Schließe es mit ein wenig Käse nach dem Hauptgang und frischem Obst als Dessert und einem finalen Stückchen Schokolade.

Thomas Vilgis ist ein unterhaltsames und sehr engagiertes Buch zur Esskultur im 21. Jahrhundert gelungen. Es spart nicht mit Witz und Ironie, es ist ein Genuss. Und wie der Titel schon andeutet: Einfach zu Lesen.

„Einfach Essen  – Gegen den Ernährungswahn in unsern Köpfen“ von Thomas A. Vilgis; S. Hirzel Verlag 2020

IWEBuchkritik: „Einfach Essen“ von Thomas A. Vilgis
Save the Date: IV. World Organic Forum

Save the Date: IV. World Organic Forum

Das IV. World Organic Forum 2021, das die Stiftung Haus der Bauern – Akademie Schloss Kirchberg veranstaltet, wird vom 16.-18. März die Kräfte zusammenführen, die weltweit die Ökologisierung unserer Ernährung voranbringen. Die Bewegung geht von unten aus, sie beginnt in den Regionen weltweit, getragen von der Zivilbevölkerung, von Ernährungsräten und Landwirt*innen, die der Ökologie auf ihren Feldern Vorrang einräumen.

Ob sie als Biobäuerinnen und Biobauern, regenerative Landwirt*innen oder Permakulturen auftreten, alle setzen das um, was in der UN-Agenda 2030 von der Staatengemeinschaft beschlossen wurde. Das World Organic Forum lädt dazu ein, Leuchtturmprojekte kennenzulernen sowie Kriterien für Regionen nachhaltiger Entwicklung,  „SDG-Musterregionen“, zu erarbeiten.

Das World Organic Forum 2021 bringt Menschen zusammen, die die Zukunft unserer Ernährung gestalten, und verfolgt die Gründung eines internationalen Netzwerks von SDG-Regionen.

Eröffnet wird das Forum vom Ehrenpräsident des Club of Rome, Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker. Dr. Hans Herren, Mitherausgeber des Weltagrarberichts und Präsident der Biovision Stiftung, Zürich, wird ebenso wie Prof. José Graziano da Silva, ehemaliger Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) seine Sicht der Dinge einbringen. 

Wir als IWE haben uns mit unserer Streitschrift: „Landwirtschaft am Scheideweg“ im Sinne derForums festgelegt: Nur eine ökologische Landwirtschaft kann 10 Milliarden Menschen ernähren. Wir unterstützen die Tagung mit unserer Arbeit und haben die Chance vom 16. März – 18. März 2021 per Internet live das World Organic Forum mit zu gestalten. Dazu möchten wir euch herzlich einladen!

Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung findet ihr hier.

IWESave the Date: IV. World Organic Forum
Aussichten der Bioreaktorernährung: Ein Überblick

Aussichten der Bioreaktorernährung: Ein Überblick

„Aussichten der Bioreaktornahrung – Ein Überblick von Manfred Linz“

Die industrielle Landwirtschaft gerät immer stärker unter Druck. Zunehmende ökologische Schäden, das Leiden der Nutztiere und die negative Klimabilanz sprechen immer stärker gegen den industriellen Weg. Nicht wenige Vordenker sagen deshalb biotechnologischen Verfahren, Bioreaktoren und Mikroorganismen eine große Zukunft voraus, insbesondere bei Milch und Fleisch, weil sie ohne ökologische Verwüstung und zu weit günstigeren Preisen die Welt ernähren könnten. Auf viele Flächen, die heute noch intensiv bearbeitet werden, könnten die Biotechnologien verzichten und damit die Klimagasbelastung der Lebensmittelproduktion erheblich verringern.

Doch wie tragfähig sind diese Botschaften?

IWE-Vorstand Manfred Linz hat in einer Literaturrecherche die Prognosen auf den Prüfstand gestellt und kommt zu einem ernüchternden Schluss. Bisher habe mit einer winzigen Ausnahme kein Produkt das Probestadium überwunden; alle Versprechen baldiger Marktfähigkeit blieben damit offen. Auch die große Verheißung, mit Bioreaktornahrung eine wachsende Weltbevölkerung gesund und preiswert zu ernähren, habe in den heute erkennbaren Realitäten keinen Anhalt. Das Narrativ, Bioreaktoren und Mikroorganismen könnten zu einer wesentlichen Stütze der Welternährung werden, diene gegenwärtig vor allem dem Zweck, Investoren von Risikokapital anzuziehen.

Die Ergebnisse der Studie können Sie unten stehend als PDF downloaden.

IWEAussichten der Bioreaktorernährung: Ein Überblick
Gratulation für Preisträger*innen des Wettbewerbs Plattform Ernährungswandel

Gratulation für Preisträger*innen des Wettbewerbs Plattform Ernährungswandel

Liebe Mitglieder und Freund*innen des IWE,

„Die Vielzahl und Qualität der praktischen Beispiele, Portraits und Artikel, die beim Wettbewerb eingereicht worden sind, zeigt, was sich alles bereits in Sachen Ernährungswandel im Lande tut“, so Vorstandssprecher Wilfried Bommert bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Instituts für Welternährung Mitte Januar.

Sehr erfreulich sei auch, dass etliche Preisträger über ihre IWE Mitgliedschaft oder inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Institut verbunden sind. So gratulierte die Mitgliederversammlung dem langjährigen IWE Mitglied Dr. Karl von Koerber zur Auszeichnung für sein Lebenswerk.

Glückwünsche gab es auch für das ausgezeichnete Projekt “Landwirtschaft & Biodiversität – Bilder für die Zukunft” von der Neuen Schule für Fotografie Berlin, das von IWE Mitglied Ines Meier angestoßen und begleitet worden ist. Der Preis hat bei den beteiligten Studierenden die Sensibilisierung für die Produktion unserer Nahrungsmittel und ihrer Folgen für die Umwelt auf jeden Fall erhöht und motiviert dazu, am Thema weiterzuarbeiten“, so Ines Meier.

Mit dem ebenfalls ausgezeichneten Projekt “Bürgerbündnis erkämpft öko-soziale Landvergabe” von Björn Pasemann ist das IWE seit längerem inhaltlich verbunden. Sowohl das Bürgerbündnis als auch das IWE setzen sich dafür ein, dass öffentliches und kirchliches Land in Bio-Bauernhand kommt und das verstärkt soziale und ökologische Kriterien für die Vergabe von Pachtland entwickelt werden. (Siehe dazu unser Interview mit Björn Pasemann)

Das IWE will, wie schon beim aktuellen Wettbewerb, auch künftige Wettbewerbe der Plattform Ernährungswandel unterstützen und setzt weiterhin auf Zusammenarbeit und Vernetzung in Fragen der Welternährung, einer ökologischen, nachhaltigen Landwirtschaft und der dringend nötigen Ernährungswende.

IWEGratulation für Preisträger*innen des Wettbewerbs Plattform Ernährungswandel
Nachhaltige Ernährungspolitik auf die politische Agenda setzen!

Nachhaltige Ernährungspolitik auf die politische Agenda setzen!

Liebe Freund*innen des IWE,

die Ernährungswende kommt politisch nicht voran. Die Zahl der Fehl- und Überernährten steigt, Junkfood übernimmt. Wir sind weit von einer klimaverträglichen Esskultur entfernt. Das IWE hat gemeinsam mit Slow Food Deutschland einen Brief die Parteien und Abgeordneten des Deutschen Bundestages geschrieben. Und fordert sie auf, eine eigenständige und nachhaltige Ernährungspolitik und ein von Industrieinteressen unabhängiges Ressort Ernährung ganz oben auf ihre politische Agenda zu setzen.

Damit der Druck spürbarer wird, möchten wir allen Freund*innen des IWE diesen Brief zu Verfügung stellen, mit der Bitte, ihn als persönliches Schreiben ebenfalls an ihre Wahlkreisabgeordneten zu schicken. Die Briefvorlage findet ihr unten stehend zum Download.

IWENachhaltige Ernährungspolitik auf die politische Agenda setzen!