Bauernprotest: Gerechte Wut – Ein Kommentar von Wilfried Bommert

Bauernprotest: Gerechte Wut – Ein Kommentar von Wilfried Bommert

Die Schlange der Traktoren wollte kein Ende nehmen. Doch es ist keine Machtdemonstration, die sich da in Bonn und anderswo abspielte. Es war der Zug der Verzweifelten, von denen viele keine Zukunft mehr sehen. Der einst sichere Boden, auf dem sie wirtschafteten, schwankt. Die Hypotheken, die sie für größere Viehherden, größere Ställe, größere Maschinen aufgenommen haben, lasten schwer.

Sie spüren die Grenzen ihres Wirtschaftens immer deutlicher. Nitrat im Grundwasser, ein Drittel überbelastet. Artensterben in der Feldflur, drei Viertel aller Insekten verschwunden. Der dramatische Abwärtstrend bei Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche sendet ein Signal. Monotonie auf den Äckern, 95 Prozent der Pflanzenvielfalt abgeschrieben. Der Boden unter ihren Füssen, die Hälfte davon die Fruchtbarkeit verloren. Die Wasserreserven im Untergrund, zu mehr als 50 Prozent ausgepumpt. Und die Klimagase, die unsere Atmosphäre und die unserer Kindeskinder zerstören, ein Viertel kommt aus der Landwirtschaft, vor allem aus der Tiermast. Klimagase, die sie selbst spätestens seit dem Sommer 2018 zu spüren bekommen mit Hitze, Dürre, Überflutungen und Missernten. Ist es Bauernbashing, wenn offen ausgesprochen, was  wissenschaftliche Gutachten nicht erst seit gestern dem gängigen System der Intensivlandwirtschaft ins Stammbuch schreiben?

Nein, Bäuerinnen und Bauern, die in Bonn und anderswo auf die Straße gegangen sind, die zornig, verzweifelt, hoffnungslos und betroffen sind, sollten erkennen, dass sie die Opfer eines aus den Fugen geratenen Systems sind. Des Systems der industriellen Landwirtschaft, das seine Grenzen erreicht und die Grenzen unseres Planten schon vielfach überschritten hat. Es ist dieses System, dem die Empörten bisher vertrauen, und das sie an den Rand des Erträglichen gebracht hat.

„Weiter so“ ist keine Option mehr. Was not tut, ist ein grundlegender Wandel, eine neue Vision. Bäuerinnen und Bauern, die wieder für ihre Mitmenschen pflügen, säen und ernten. Die fair zu ihren Tieren sind. Die Vielfalt zum Geschäftsmodell machen, auf ihren Äckern und in ihren Ställen. Die den Boden wertschätzen, die Wasserreserven schonen, Klima und Artenvielfalt erhalten. Und die wieder Anerkennung genießen von ihren Mitmenschen für das, was sie auf ihren Höfen tun.

Das Gefühl sagt uns: Ja, das wäre die Vision für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, eine Ernährungswende! Der Verstand sagt uns, dass es dazu keine Alternative gibt!

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Arglistige Täuschung: Das Klimaschutzprogramm der Landwirtschaftsministerin

Arglistige Täuschung: Das Klimaschutzprogramm der Landwirtschaftsministerin

Ein Kommentar von IWE-Vorstand Wilfried Bommert

Die Enttäuschung könnte nicht größer sein. Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung hat von der Wissenschaft die Note „mangelhaft – ungenügend“ bekommen. Den Klimaaktivisten ist der Frust ins Gesicht geschrieben, sie hatten schon wenig von ihrer Regierung erwartet und nun ist es noch weniger als das. Mit diesem Weniger ist die Kanzlerin nun nach New York zum Klimagipfel der Vereinigten Nationen gefahren und hat es als Erfolg verkauft. Politischer Minimalismus.

Alf Ribeiro / Shutterstock.com

Als ambitionierteste Künstlerin in politischer Untätigkeit sticht Julia Klöckner, die Landwirtschaftsministerin, hervor. Sie hatte schon im letzten Jahr ein 10-Punkte-Programm für besseres Klima vorgelegt, das sie nun zum Klimaschutzprogramm erklärt. Minimaler kann politischer Aufwand nicht sein. Man könnte dies als wenig ambitioniert bezeichnen, tatsächlich aber ist es ein Dokument der Täuschung.

Ob arglos, listig oder arglistig, hängt von Auge des Betrachters ab, zumindest geht es an der zentralen Frage, wie unsere Ernährung den Klimawandel bremsen könnte, meilenweit vorbei. Wer die Zahlen kennt, weiß, wo die größten Klimasünder im Bereich von Landwirtschaft und Ernährung liegen: in der industriellen Fleischproduktion und beim synthetischen Stickstoffdünger. Auf das Konto von Steak und Kottelet gehen nicht nur die Brände in Amazonien, sondern auch der höchst wirksame Klimakiller Methan. Das Düngen mit Synthesestickstoff hinterlässt in großen Mengen Lachgas, das kritischste, weil aggressivste Klimagas überhaupt. Von beidem kein Wort in Klöckners Klimaschutzprogramm.

Dafür aber umso mehr alt Bekanntes: Grünland, Moore, Mischwälder und Humus bewahren, Lebensmittelabfälle und Überdüngung vermeiden und mehr Biogas fördern. Und 20 Prozent Biolandbau bis 2030. Das alles steht schon teils seit Jahren auf der Agenda der Regierung. Heute sind es politische Ladenhüter, die wenig ändern und keinem weh tun. Kein Wunder also, dass der Bauernverband höchst zufrieden ist mit dem klimapolitischen Stillstand seiner Ministerin. Auch wenn seine Mitglieder die sein werden, die als erste unter den Klimafolgen leiden müssen.

Diese Täuschung verdient eine starke Antwort. Von wem? Von uns, von den Betrogenen. Von unseren Kindern, denen die Zukunftschancen durch derartige Untätigkeit verbaut werden. „Wenn ihr nichts tut, werden wir euch niemals vergeben“. Der Fluch, den Greta Thunberg in New York vor den Vereinten Nationen tat, hallt nach. Aber bewirken wird er dort wohl nichts.  Wenn hier etwas geändert werden soll, dann sind wir selbst gefragt. Wir werden Fleisch und Synthesestickstoff zu unserem Thema machen müssen. Eine Klimawende verlangt eine Ernährungswende. In dieser Frage werden wir uns nicht täuschen lassen. Nicht arglos, nicht listig, und schon gar nicht arglistig. Die deutsche Zivilgesellschaft ist auf dem Weg. Sie macht Klima und Essen zum Thema ihrer Politik, egal mit wieviel Wenig die Kanzlerin vom UN Klimagipfel aus New York nach Hause kommt.

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Wir Brandstifter!

Wir Brandstifter!

Ein Kommentar von IWE-Vorstand Wilfried Bommert

Sojaplantage in der Gegend Alto Paraíso. Foto: Marcelo Camargo/Agência Brasil (Licença Creative Commons Atribuição 3.0 Brasil)

Der Amazonas brennt, das Feuer hat der brasilianische Präsident Bolsonaro angeheizt. Für seine Freunde, die Soja- und Rinderbarone Brasiliens, schafft er freies Feld. Das Ziel: mehr Rindfleisch und Viehfutter, auch für Europa, für die Mastfabriken an Weser, Ems, an Elbe und Havel. Dafür brennt der Amazonas, dafür wird die Lunge der Welt geopfert und der größte Klimagasspeicher, den wir auf unserem Planeten haben, der Tropenwald.

Vernichtet für unsere Rindersteaks, unsere Schweinekoteletts, unsere Putenbrust. Für das ganze Sortiment an Billigfleisch, mit dem deutsche Supermärkte ihren Preiskampf führen. Und wir, wie sehen wir Fleischesser dabei aus? Wir mögen uns drücken und winden. Das Urteil ist klar: Brandstifter oder Beihilfe zur Brandstiftung in einem besonders schweren Fall, mit Vorsatz, also ohne Berufung.

Wenn es also unser Fleischkonsum ist, der das Feuer in Amazonien mit anfacht, was wäre dann zu tun? Feuerwehr schicken, Löschflugzeuge, kampferprobte Truppen gegen die Feuerwalzen, wie die europäischen Regierungen jetzt fordern? Den Feuerteufel an der Spitze Brasiliens zurechtweisen? Mit Handelssanktionen drohen? Viel politischer Schaum, aber wenig Löschkraft.

Das einzige, was helfen würde, wäre ein Ende der Fleischorgie bei uns. Der Weltklimarat fordert eine radikale Wende vom Acker bis zum Teller. Schluss mit den Sojaimporten für Billigfleisch, Schluss mit den Steaks, an denen Urwaldasche klebt. Die Feuerbrunst in Amazonien verlöscht erst dann, wenn es keinen neuen Markt mehr für Soja gibt. Wenn unser Appetit auf Fleisch nicht mehr auf Importe setzt, sondern das wiederentdeckt, was auf den Bauernhöfen vor der Haustür wächst in Einklang mit der Natur. Löschen beginnt im eigenen Land, diese Wahrheit ist unangenehm. Und auch wenn sich die Kanzlerin dazu nicht äußern mag, alternativlos.

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Kehrtwende bei Lidl: Wieder billige Bananen im Angebot

Kehrtwende bei Lidl: Wieder billige Bananen im Angebot

Ein Beitrag von IWE-Mitglied Karin Vorländer

Nun also doch nicht! Nachdem Lidl im September 2018 angekündigt hatte, nur noch Fairtrade Bio Bananen zu verkaufen, jetzt die Kehrtwende. Ab Sommer gibt es wieder deutlich billigere Bananen im Sortiment. Auf Anfrage des Instituts für Welternährung (IWE) versichert Lidl, man bekenne sich nach wie vor zu Fairtrade und weite lediglich das Sortiment aus, indem neben der Bio-Fairtrade-Banane auch die konventionelle Fairtrade-Banane angeboten werde. Im Klartext ist das ein Rückzug vom zertifizierten Bio Standard bei Fairtrade, der den Erzeugern ein besseres Leben ermöglicht, die Umwelt schützt und gerechte Arbeitsbedingungen garantiert. Man wolle aber in den Filialen, so Lidl, Verbraucher auf den Mehrwert der zertifizierten Bio Fairtrade Bananen hinweisen. Man darf gespannt sein, wie das vor sich gehen soll!!

Offenbar hat Lidl auf das Preisdumping der Mitbewerber reagiert. Die zogen nicht etwa nach, sondern gingen mit den Preisen für konventionelle Bananen herunter. Und offenbar ist es so, dass die Mehrheit der Kunden eben doch zum Produkt mit dem scheinbar „günstigsten“ Preis greift, den sie seit Jahrzehnten gewohnt sind. Noch immer ist eine bis zu 11.000 km weit transportierte Banane billiger ist als ein Apfel aus Deutschland. Und immer noch nehmen die Kunden billigend in Kauf, dass die Erzeuger von ihrer Arbeit kaum leben können und Boden und Wasser und Gesundheit der Erzeuger bei herkömmlichem Anbau massiv Schaden nehmen. Dieser Haltung kommt Lidl jetzt mit seinem geräuschlos vollzogenen Rückzug entgegen, mit dem man dafür sorgen will „dass Kunden gemäß ihrer Wünsche und Lebensgewohnheiten einkaufen können“.

Wir erinnern uns: Lidl ist in allererster Lebensmittelhändler. Und zielt nun mal vor allem auf Gewinn und nicht auf Bewusstseinsbildung. Wenn der sich mit fairen Produkten erzielen oder gar steigern lässt, prima! Wenn nicht, dann gibt es eben einen Rückzug vom fairen Produkt. Oder müssen erst mehr Verbraucher ihr Bewusstsein und Kaufverhalten ändern, damit sich das Angebot dauerhaft ändert?

Auch Fairtrade Chef Dieter Overath zeigt sich von der Entwicklung herb enttäuscht. Denn der Kauf von Fairtrade Biobananen würde bei den durchschnittlich 12 Kilo Bananen, die in Deutschland pro Kopf und Jahr verzehrt werden, mit nur 2 Euro zu Buche schlagen. So rechnet Fairtrade vor. Aber dazu ist hierzulande – anders als in Nachbarländern – bislang nur eine Minderheit bereit.

Der eben vollzogene Rückzug in Sachen Fairtrade Bananen nährt aber auch die Zweifel an der Ankündigung, künftig nach strengen Bioland Kriterien erzeugtes Fleisch zu fairen Erzeugerpreisen ins Angebot aufzunehmen. Bei den Bananen waren die Verträge auf ein Jahr ausgelegt – und werden jetzt wohl nicht verlängert. Wie lang werden die Verträge für die Bioland Bauern gelten und erfüllt werden? Machen wir uns nichts vor: Auch hier geht es nicht vorrangig darum, „Bio in der Mitte der Gesellschaft zu verankern und in die Breite zu bringen“, wie Lidl beteuert, sondern darum, neue Kundenkreise zu erschließen. Handeln aus Überzeugung sieht jedenfalls anders aus.

IWEKehrtwende bei Lidl: Wieder billige Bananen im Angebot
Deutschlandfunk: Kein Brot für die Welt?

Deutschlandfunk: Kein Brot für die Welt?

Im Rahmen der Sendung „Der Tag“ war IWE-Vorstand Wilfried Bommert zu Gast bei Deutschlandfunk.

Aus der Ankündigung zur Sendung: „Mehr statt weniger Hunger: Zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der Menschen gestiegen, die zu wenig zu essen haben. Das steht im aktuellen Welternährungsbericht. Für Wilfried Bommert ist das alarmierend. Der Gründer des Instituts für Welternährung sieht keine Fortschritte im globalen Kampf gegen den Hunger. „Im Gegenteil. Was die Zahlen zeigen ist vielleicht die Spitze des Eisbergs.“ Der ehemalige Hörfunkjournalist ist Autor von Büchern wie „Kein Brot für die Welt“ und „Wie der Klimawandel unsere Teller erreicht„. Er hofft auf eine große Initiative zur Welternährung – ähnlich wie der Bewegung „Fridays for Future“.“

Hier gibt’s die Sendung „Der Tag“ zum Nachhören:

Deutschlandfunk: Kein Brot für die Welt?
IWEDeutschlandfunk: Kein Brot für die Welt?
Crowdfunding: GreenUp Sahara

Crowdfunding: GreenUp Sahara

Credit: World Food Programme

In der algerischen Sahara leben Zehntausende Menschen seit über 40 Jahren in Flüchtlingslagern. Die Menschen sind isoliert und es gibt kaum Wasser und Nahrung für ihre Tiere. Traditionelle Landwirtschaft ist unter den lokalen Bedingungen unmöglich. Die Menschen leiden an Mangelernährung und sind abhängig von den Hilfslieferungen der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat zur Lösung des Problems einen ersten Schritt getan und ein Hydrokultur-System entwickelt. Mit diesem System kann man Futter für Ziegen und Kamele kostengünstig, wassersparend und lokal anbauen. Diese Hydrokultur soll so weiterentwickelt werden, dass vor Ort auch Gemüse, Salat und Kräuter zur Ernährung der Menschen angebaut werden können.

Für die Weiterentwicklung dieses bereits erprobten Konzeptes haben Fraunhofer-Forscher eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, für die noch Spenden gesucht werden.

Wenn Sie das Projekt „GreenUp Sahara“ unterstützen wollen, können Sie das hier tun. Auf der Website von startnext finden Sie auch noch weitere Hintergrundinformationen über das Projekt.

IWECrowdfunding: GreenUp Sahara
Vor dem falschen Karren: Worum es bei der Bauerndemo von Münster wirklich ging

Vor dem falschen Karren: Worum es bei der Bauerndemo von Münster wirklich ging

Kommentar von Wilfried Bommert

Es sollen tausende Bauern und Bäuerinnen gewesen sein, die in Münster – an der Grenze des deutschen Schweinegürtels – gegen eine Verordnung auf die Straße zogen, die unsere Grund- und Trinkwasservorräte schützen soll. Die verhindern soll, das die gesundheitlich bedenklichen Nitratwerte im Grundwasser weiter steigen. Die vor allem der Mastindustrie, die mit ihren Abfällen Landschaft und Wasser verpestet, Grenzen setzen will. Die Bauernverbände, die die Demo organisierten, bezeichnen diese Verordnung als „Angriff auf die Landwirtschaft“. Doch auf welche Landwirtschaft?

Auf die, die in immer größeren Mastfabriken das Tierwohl mit Füßen tritt? Die ihr Mastfutter auf den Großfarmen Brasiliens wachsen lässt? Die mit ihrer Arzneimittelpraxis und wachsenden Resistenzen unsere Gesundheit gefährdet? Die heute schon die Hälfte ihres Fleischs auf dem Weltmarkt verramscht? Und ihren Dreck, die Gülle, bei uns ablädt und dies  in solchen Mengen, dass unser Grundwasser verseucht?

Um diese Landwirtschaft geht es in der Gülleverordnung. Es geht um die Profite der Fleischbarone, um die Umsätze der Schlachtkonzerne, um die Bilanzen der globalen Händler für Futtermittel und Exporteure für Schweinefleisch. Dass dafür in Münster 6000 Bauern und Bäuerinnen vor den Dom ziehen, ist schon bemerkenswert. Wer wurde hier vor wessen Karren gespannt?

Wäre es um den Erhalt bäuerlicher Kultur, verlässliche Märkte, um sichere Arbeit auf den Höfen, um Anerkennung für ihre Produkte gegangen, wäre der Protest verständlich gewesen. Aber dass Bauern und Bäuerinnen für diejenigen auf die Straße gehen, die morgen die Pachtpreise in die Höhe und die Schweinepreise in den Keller treiben, das ist mehr als verwunderlich.

Sehen diese protestierenden Landleute nicht die Märkte vor ihren Hoftoren, die steigende Zahl der Städter, die sich vor allem nach Lebensmitteln aus der Region, nach intakter Natur, nach fairem Umgang mit Mensch und Tier sehnen? Wollen sie nicht unser wichtigstes Lebensmittel, das Trinkwasser, für kommende Generationen bewahren? Wünschen sie sich nicht auch Anerkennung für ihre Arbeit? Beim Streit um die Gülleverordnung geht es nur vordergründig um die Gülle. Es geht um die Landwirtschaft, die wir in Zukunft haben wollen. Und da werden sich auch die Bäuerinnen und Bauern, die in Münster auf die Straße gingen, entscheiden müssen: Wollen sie weiterhin den Mastbaronen das Geschäft retten und Billigfleisch für China produzieren? Oder wollen sie eine bäuerliche Existenz, die sich auch für ihre Kinder wieder lohnt?

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