Zucker – die süße Verführung der Konservativen

Zucker – die süße Verführung der Konservativen

Den Schaden haben die Menschen in unserer Gesellschaft
Ein Kommentar von Peter Wogenstein

Wir wissen es, und die Wissenschaft belegt es immer wieder: zu viel Zucker schadet unserer Gesundheit. So sind zuckergesüßte Getränke einer der größten Risikofaktoren für Adipositas und Typ-2-Diabetes. Sie erhöhen das Risiko für Herzerkrankungen, Leberkrebs und Gicht. Auswirkungen sind im Alltag nicht zu übersehen: mehr übergewichtige Kinder und Erwachsene. Erschreckend die deutliche Zunahme von Diabetes 2 bei Kindern wie Erwachsenen. Erhebliche Zahnschäden schon bei Kindern und Jugendlichen durch zuckergesüßte Getränke kommen noch hinzu.
 
Wir schätzen die Zahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland auf rund 9 Millionen. Etwa jeder vierte Erwachsene ist übergewichtig. Die Folgekosten für unser Gesundheitssystem und damit unsere der Gesellschaft allein bei Adipositas liegen laut Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina jährlich bei ca. 113 Milliarden EUR (1).
 
Und wie geht aktuell die Regierungspartei CDU auf ihrem Bundesparteitag mit der Gesundheitsschädigung durch Zucker und den Folgekosten um? Augen zu und durch. Die Begründung – so auch die der Liberalen (2): Wir lassen uns nicht „bevormunden“. Wir pochen auf die bewusste und selbstbestimmte Entscheidung des Individuums. Die Konsument*innen – egal welchen Alters – entscheiden allein. Basta. Ob bei Zucker oder Alkohol, von Sucht oder Suchtpotential ist dabei nicht annähernd die Rede.
 
Was sie auch nicht sehen: die schädlichen Auswirkungen ungesunder Ernährung, insbesondere von zuckergesüßten Getränken und damit von zu viel Zucker schadet am meisten dem ungeborenen Leben, Kindern in den ersten drei Jahren ihrer Entwicklung und den Ärmeren in unserer Gesellschaft. Es sind diejenigen, die sich am wenigsten wehren können gegen die Flut von allgegenwärtiger Werbung auf allen Kanälen, vor „preiswerten“ überzuckerten Angeboten der Getränkeindustrie, und die bei der Entschlüsselung der Herstellerangaben bei „Lebensmitteln“ aller Art kapitulieren. Die meisten haben keinen Nutri Score, eine leicht verständliche „Ampel“, denn der ist für die Hersteller „freiwillig“. Dass dann aber auch noch den Kindern und Jugendlichen, den Konsument*innen die Schuld für ihre Erkrankung und Sucht in die Schuhe geschoben wird, verschlägt nicht nur den Betroffenen die Sprache (3).
 
Hätten wir als Gesellschaft nicht die Pflicht, gerade diese Gruppen in unserer Gesellschaft zu schützen?! Gegen die Interessen der Zuckerproduzenten und der Lebensmittelindustrie, die doch unser Leben nur „versüßen wollen“ und Menschen damit „abhängig“ machen (4).
 
„Warum geben wir so viel Geld aus, um Krankheiten zu behandeln, und so wenig, um Krankheiten vorzubeugen?“, fragt der Arzt und Fachjournalist Ekkehard von Hirschhausen (5). Steuern sollen „steuern“. Andere Länder machen uns vor, wie es auch erfolgreich mit weniger Zucker geht – zum Schutz der Konsument*innen. So sorgen sie u.a. dafür, dass der Zuckergehalt in Getränken durch die Hersteller deutlich reduziert wird – mit positiven Folgen für alle und für das Gesundheitssystem, das Milliarden an „Gesundheitskosten“ spart (5).
 
Mehr Mut wünschen wir uns – gemeinsam mit einer Allianz, die von der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) bis Foodwatch reicht –, mehr Mut von der Politik für den Schutz derjenigen, die sich nicht oder kaum gegen die „süße Flut“ wehren können. Gehen wir an die Wurzeln, nicht nur an die Symptome.
 
(1) Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften: https://www.dgkj.de/aktuelles/news/detail/post/leopoldina-policy-paper-adipositas
(2) Deutschlandfunk: „Delegierte lehnen Zuckersteuer ab und fordern Abschaffung der telefonischen Krankschreibung“, 21.02.2026. ARD Hart aber fair, 23.02.2026
(3) ARD Hart aber fair, 23.02.2026
(4) Bommert, Wilfried / Christina Sartori, Stille Killer. Wie Big Food unsere Gesundheit gefährdet. Stuttgart 2022
(5) Journal of Epidemiology & Community Health: „Effect of the UK soft drinks industry levy on obesity“, 2011-2019

Foto: Jan Homann, Gemeinfrei

IWEZucker – die süße Verführung der Konservativen
Niedersachsen stellt Ernährungsarmut in den Fokus – Ein Hoffnungsschimmer, aber reicht es?

Niedersachsen stellt Ernährungsarmut in den Fokus – Ein Hoffnungsschimmer, aber reicht es?

Kommentar von Peter Wogenstein, Vorstandssprecher des Instituts für Welternährung (IWE) und Gründer des „Netzwerks der Ernährungsräte Niedersachsens“

Hannover, der 12. Dezember 2025

Niedersachsen stellt jetzt Ernährungsarmut in den Fokus. Ein Schritt, der überfällig ist, ist doch jede/r Sechste in unserer Gesellschaft armutsgefährdet. Viel zu viele leiden an Ernährungsarmut. Besonders hart trifft es dann Kinder und Jugendliche in armen und armutsgefährdeten Familien. Eine eingeschränkte körperliche und geistige Entwicklung sind die Folge, soziale und psychische Belastung kommen hinzu, und Kinder in dieser Situation erfinden dann „Geschichten“ – wie gestern berichtet wurde –, um mit der erlebten Scham klar zu kommen. Dazu kommen durch mangelnde und schlechte Ernährung gesundheitliche Folgen wie Adipositas und Diabetes 2. So folgt der Armut die Scham, oft verbunden mit Krankheit und Wohnungslosigkeit.

Gründe genug, zu handeln. Und so stellte Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gleich 13 Handlungsfelder vor, die der Ernährungsarmut und ihren Folgen begegnen sollen. Sie reichen von „Die ersten tausend Tage in den Blick nehmen“ über „beitragsfreie und qualitativ hochwertige Kita- und Schulverpflegung“ bis zu „Kosten einer gesundheitsfördernden Ernährung“ in der „staatlichen Grundsicherungsleistung adäquat berücksichtigen“. Dies legt insbesondere den Fokus auf die Altersgruppe der Neugeborenen, der Kinder und Jugendlichen, für deren Entwicklung und weiteren Lebensweg gesunde Ernährung besonders wichtig ist. Die Gruppe der Erwachsenen und alten, oft alleinstehenden Menschen sind in den Handlungsfeldern mit eingeschlossen bis zur Förderung der Tafeln in unserem Land. Ernährungsarmut zieht sich durch alle Altersgruppen, und dafür muss, wie Miriam Staudte ausführt, auch Geld in die Hand genommen werden.

Aber genau das ist das Problem. Hier fehlt es an Geld. Denn der eigentliche Skandal bei der Lektüre der Handlungsfelder gegen Ernährungsarmut ist, wie sehr die Armen unter uns in dieser doch reichen Gesellschaft im Stich gelassen werden. Viele Initiativen sind unterwegs vom Schulfrühstück über Obst in Schulen, Kochen im Viertel bis zur Tafel. Das Grundproblem wird jedoch nicht angegangen durch uns als Gesellschaft und unsere Vertreterinnen und Vertreter des Landes- und des Bundesparlaments.

Wissenschaftliche Studien belegen die Notwendigkeit von möglichst nahrhafter Gesundheit. Skandinavien macht uns schon lange vor, dass kostenfreie gesunde Verpflegung in Schulen machbar ist und belegt auch wissenschaftlich die positiven Auswirkungen für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder.

Bei uns tut sich grundsätzlich und strukturell… wenig. Kein Engagement in der Politik für kostenfreie Kita- und Schulverpflegung, kein Interesse, das komplexe Bündel der Sozialleistungen, das sich über Kommune, Land und Bund zieht, aufzudröseln und zu verschlanken und dafür zu sorgen, dass das Geld dahin kommt, wo es für gesunde Ernährung am meisten gebraucht wir: für die Neugeborenen in den ersten tausend Tagen, für die Kinder und Jugendlichen, für Kranke und alte Menschen. Das wäre auch ein „gesunder“ Schritt Richtung weniger Bürokratie.

Warum hört Politik nicht auf den vom Bundestag eingesetzten Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ und seine Empfehlungen: gut begründet, gerechnet und mit großem Nachdruck dem Bundestag nahegebracht?

Warum ist das so? In einer Studie (November 2024) finden sich die vier wichtigsten Gründe, warum Politik für gesunde Ernährung scheitert:

1. Versuche, Einfluss auf das Ernährungsverhalten in der Gesellschaft zu nehmen, werden in der öffentlichen Diskussion vehement als „Bevormundung“ abgetan.

2. Die massive Lobbyarbeit der Lebensmittelindustrie und die Furcht vor negativen Auswirkungen in der Wirtschaft hindern, Einsichten und Wissen in Gesetze umzusetzen.

3. Das Thema Ernährung hat es noch nie in die Liste der Topthemen der Politik geschafft.

4. Die Verantwortung für gesunde Ernährung ist über zahlreiche Ministerien verstreut. Da Ernährung und das Ernährungssystem eine komplexe und weitläufige Angelegenheit sind, wird jeder Gestaltungsversuch zu einem politischen Such- und Verwirrspiel. Die Briten nennen es: „Whack-the-Mole“ – Fang den Maulwurf.

So bleibt das „Problem“ „Gesunde Ernährung für alle“ und „Ernährungsarmut“ da hängen, wo es alle hinschieben: beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Das bemüht sich sehr. Doch es braucht mehr. So auch eine laute zivilgesellschaftliche Stimme, die die Politik vor Ort, im Land und im Bund auf den Missstand immer wieder hinweist.

IWENiedersachsen stellt Ernährungsarmut in den Fokus – Ein Hoffnungsschimmer, aber reicht es?
Gesunde Ernährung für unsere Kinder und Bürgerbeteiligung: Das endgültige Aus durch CDU/CSU

Gesunde Ernährung für unsere Kinder und Bürgerbeteiligung: Das endgültige Aus durch CDU/CSU

Ein Kommentar von Peter Wogenstein

Nun ist so weit. Die Bürgerbeteiligung auf Bundesebene stirbt und damit auch die Empfehlungen des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“. War vor Einsetzung des Bürgerrats der Widerstand der CDU/CSU Fraktion schon deutlich zu spüren, so wird jetzt das Ausrufezeichen gesetzt. Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) löst die Stabsstelle für Bürgerbeteiligung auf. Ein Schlag ins Gesicht engagierter Bürgerinnen und Bürger.

Man fürchte – so heißt es nicht nur hinter den Kulissen – eine ´Untergrabung der Souveränität` der gewählten Bundestagsabgeordneten. Das sind von uns allen gewählte Abgeordnete, die die Anliegen der Menschen in Deutschland vertreten sollen. Nur, sie sind und können nicht Expertinnen und Experten auf allen Gebieten sein. Aber sie sollten – wenn wir schon einmal gefragt werden – ein „Ohr“ für uns alle haben: Was ist der Bevölkerung wichtig in Sachen Ernährung? 

Wir erinnern uns an den Auftrag des Bundestags

Am 10. Mai 2023 beauftragt der Deutsche Bundestag einen Bürgerrat „Ernährung im Wandel“, Empfehlungen zur Ernährungspolitik zu erarbeiten. 160 ausgeloste Bürgerinnen und Bürger, ein Querschnitt unserer Bevölkerung, alle Altersgruppen und Lebenslagen, Stadt und Land, Immobilienmakler und Hausfrau, verschiedenste Perspektiven in Sachen Ernährung treffen aufeinander.

Sie setzen sich über lange Zeit mit den Fragen von gesunder Ernährung von Zucker bis Mehrwertsteuer auseinander, studieren wissenschaftliche Ergebnisse und lassen sich von Wissenschaftlern beraten. Harte engagierte Arbeit zu einem Thema, zu dem sich die wenigsten unserer Abgeordneten tiefgreifend äußern können. Im Februar 2024 legen sie ihre Empfehlungen vor: mit überwiegender Mehrheit, auf den Punkt formuliert, begründet und mit Fakten und Zahlen hinterlegt. 

So zum Beispiel: gesundes, kostenfreies Mittagessen für Kinder, eine Altersgrenze für Energiedrinks, mehr Transparenz über Tierhaltung und Herkunft der Produkte oder die Erlaubnis zur Weitergabe genießbarer aber unverkaufter Lebensmittel im Einzelhandel.
Daraus wurden insgesamt neun erarbeitete Empfehlungen für die Abgeordneten des Bundestags.

Und was ist daraus geworden?

Nichts. Bis auf wenige Anhörungen. Und nun das endgültige Ende. Bürgerräte können das „Vertrauen in die Politik stärken“ und „neue Impulse geben“, so einst Wolfgang Schäuble (CDU).  Aber das haben seine Partei und ihre Abgeordneten vergessen. Und die begründete, wissenschaftlich unterlegte Empfehlung „Kostenfreies Mittagessen für alle Kinder“ müssen wir „begraben“. 

Und noch schlimmer: Für den Erhalt unserer Demokratie bedarf es einer politischen Kultur des Gemeinsinns, für die Bürgerinnen und Bürger eine Mitverantwortung tragen. Die Mitglieder des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“ haben ihre Verantwortung ernst genommen. Nicht nur sie sind bitter enttäuscht.

IWEGesunde Ernährung für unsere Kinder und Bürgerbeteiligung: Das endgültige Aus durch CDU/CSU
Gesunde Ernährung für unsere Kinder spielt im Koalitionsvertrag keine Rolle

Gesunde Ernährung für unsere Kinder spielt im Koalitionsvertrag keine Rolle

Der Koalitionsvertrag – Eine Enttäuschung
Ein Kommentar von Peter Wogenstein

Gesunde Ernährung ist im vorliegenden Koalitionsvertrag kein Thema. Hatte die CDU / CSU sich schon vor der Bundestagswahl gegen Maßnahmen für eine gesündere Ernährungsumgebung ausgesprochen, so ist vom Engagement der SPD für die Empfehlungen des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“ wenig zu spüren. Wir erinnern uns: die Abgeordneten des Bundestages hatten 2023 den Bürgerrat einberufen und beauftragt, Empfehlungen für die Abgeordneten zu erarbeiten. Diese Empfehlungen liegen sehr ausführlich begründet seit Februar 2024 vor. Nichts davon findet sich im Koalitionsvertrag. Schlimmer noch: Dem Prozess der Bürgerbeteiligung wird eine Absage erteilt, Engagement aus der Zivilgesellschaft erhält eine Abfuhr.

Im Koalitionsvertrag findet sich nichts von dem, was nachweislich unseren Kindern hilft:

  • kein beitragsfreies, gesundes Mittagessen für alle Kinder in Kitas und Schulen
  • keine Werbebeschränkung von ungesunden Produkten für Kinder
  • keine Steuer auf Zucker und zuckerhaltige Getränke
  • keine verpflichtende, für die Verbrauer:innen leicht zu verstehende Kennzeichnung auf hoch verarbeiteten Produkten der Lebensmittelindustrie

Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen findet in der neuen Regierung keinen Anwalt.

Damit werden auch vorliegende Studien der Wissenschaft weiter ignoriert. So u.a. das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Bundeslandwirtschaftsministerium aus dem Jahr 2020 und die vielen wissenschaftlichen Studien zu den Auswirkungen ungesunder Ernährung. Dass die gesundheitlichen Folgen ungesunder Ernährung auf ca. 60 Mrd. pro Jahr geschätzt werden – so Gesundheitsverbände -, scheint in der neuen Koalition immer noch nicht angekommen zu sein.

„Wir fördern verstärkt Bewegung und gesunde Ernährung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen“, lesen wir im Koalitionsvertrag, aber nichts Konkretes. Eigentlich bleibt es wie bisher: die Verantwortung für Ernährung wird den Konsument:innen, Jung und Alt zugeschoben. Statt an Produkten und Werbung etwas zu verändern, notwenige Rahmenbedingungen für eine gesunde Ernährung zu setzen, trifft jegliche „Schuld“, jegliche Auswirkung ungesunder Ernährung die „mündigen“ Konsument:innen.

Warum ist das so?

Der Widerstand gegenüber einer Veränderung in unserem Ernährungssystem ist groß. Wir wissen das eigentlich. Aber es ist notwendig, sich die Hintergründe nochmals bewusst zu machen.

In einer aktuellen Studie aus Großbritannien wurden alle ehemaligen politischen Entscheider, Prime Minister und Minister persönlich befragt, warum sie trotz ihres Wissens über die negativen Auswirkungen ungesunder Ernährung nichts oder nur wenig aktiv getan haben. Dabei legten sie die in ihren Augen vier wichtigsten Gründe offen, warum Politik für gesunde Ernährung scheitert:

1. Versuche der politischen Entscheider, Einfluss auf das Ernährungsverhalten in der Gesellschaft zu nehmen, werden in der öffentlichen Diskussion vehement als „Bevormundung“ abgetan. Man empört sich über den Eingriff in die „persönliche Entscheidungsfreiheit“.

2. Die Entscheider sind sich der negativen Auswirkungen hochverarbeiteter Lebensmittel bewusst. Zucker macht süchtig. „Wollen wir uns zu Tode essen?“, fragt jüngst selbst die eher konservative FAZ am Sonntag. Aber die massive Lobbyarbeit der Lebensmittelindustrie und die Furcht vor negativen Auswirkungen in der Wirtschaft hindert Entscheider daran, Einsichten und Wissen in Gesetzen und Verordnungen umzusetzen.

3. Das Thema Ernährung und Einsicht in den Zusammenhang von hochverarbeiteten Lebensmitteln und Erkrankungen hat es noch nie in die Liste der Top Themen der Politik geschafft.

4. Da Ernährung und das Ernährungssystem eine komplexe, vielschichtige und weitläufige Angelegenheit ist, wird jeder Gestaltungsversuch zu einem politischen Such- und Verwirrspiel (die Briten nennen es: „Whack-the-Mole“- Triff den Maulwurf). Die Verantwortung für gesunde Ernährung ist über zahlreiche Ministerien verstreut. Eine übergreifende Zusammenarbeit gelingt nicht oder nur schwer.

Verwundert sind wir also nicht über den Inhalt des Koalitionsvertrags zur Frage, wie konkret besonders Kinder und Jugendliche gesund ernährt werden können, auch nichts zum Abbau von Ernährungsarmut. Aber alle, die wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen des Bürgerrats ernst nehmen, sind verärgert.

Fazit: Die Lebensmittelindustrie hat weiterhin ihren Fuß in der Tür. Und das verheißt nichts Gutes. Protest ist dringend notwendig. Diese Koalition wird von allein keine Wende unseres Ernährungssystems bringen.

IWEGesunde Ernährung für unsere Kinder spielt im Koalitionsvertrag keine Rolle
Das Parlament kann die Weichen für gesunde Ernährung in Niedersachsen stellen

Das Parlament kann die Weichen für gesunde Ernährung in Niedersachsen stellen

Pressemitteilung
Der Landtagsausschuss Ernährung hört Experten zur gesunden Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung

Hannover, der 19. Februar 2025

Zum Antrag der SPD und der Grünen im Niedersächsischen Landtag „Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen und Kantinen stärken – DGE-Standards verbindlich umsetzen“ fand am 19.02.2025 eine Anhörung im Ausschuss Ernährung statt. Verschiedene Expert:innen waren geladen, so auch der Ernährungsrat Niedersachsen vertreten durch Britta Steven, Braunschweig, und Peter Wogenstein, Hannover.

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“, so das altbekannte Sprichwort. Um es mit den Worten des Ernährungsforschers Prof: Biesalski auszudrücken: „Was an Ernährung bei Kindern versäumt wird, ist nicht mehr aufzuholen. In der Anhörung legt deshalb der Ernährungsrat Niedersachsen besonderen Wert auf die Forderung nach beitragsfreier Kita- und Schulverpflegung. Und dafür gibt es zahlreiche Argumente. So die positive Wirkung auf 1. Gesundheit und Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, 2. die Verbesserung des Lernens und der Schulbildung, 3. die damit verbundene soziale Sicherung und Verringerung von Armut (bei aktuell erschreckenden Zahlen der Ernährungsarmut) und nicht zuletzt 4. für die regionale Wertschöpfung, nachzulesen bei der Ernährungswissenschaftlerin U. Arens-Azevedo (2024), Hochschule Hamburg, und in zahlreichen Studien.

Es ist eine „Investition in die Zukunft“, so der vom Bundestag eingesetzte Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ und sieht dies „für alle Kinder als Schlüssel für Bildungschancen und Gesundheit“ (2024). Der Bürgerrat rechnet auch vor, wie dies zu finanzieren ist. Dazu müssen sich die verschiedenen Geldgeber für Sozialleistungen aus Bund, Land, Kommune und Jobcenter (BuT-Zuwendung) zusammentun und die Gelder neu und unbürokratischer lenken.

„Ernährung und unser Ernährungssystem geht alle an“, doch die Widerstände gegen politisch gewollte Rahmenbedingungen sind groß. Alle wollen gesunde Ernährung besonders für die Kinder und Jugendlichen, die negativen Auswirkungen hochverarbeiteter Lebensmittel sind den Entscheidern in der Politik in der Regel bewusst. Mischt sich aber Politik ein und schafft Rahmenbedingungen und Regelungen für gesundes Essen und gegen ungesunde Lebensmittel, ist die öffentliche Empörung groß und wird als „Bevormundung“ diffamiert. Dies und mehr belegt eine aktuelle Studie aus Großbritannien (Tulleken/Dimbleby 2024). Für den Ernährungsrat Niedersachsen ist deshalb wichtig: „Die Intention des Antrags mit seiner Begründung, so auch der Hinweis auf die jährlichen gesundheitlichen Folgekosten schlechter Ernährung, unterstützen wir voll und ganz“, so Peter Wogenstein, Sprecher des Ernährungsrats Niedersachsen. „Wir wünschen uns für das Land mehr Durchsetzung, Abgeordnete, die sich für gesunde Ernährung ins Zeug legen und die Zukunft mitdenken“.

Eine Idee für die Zukunft: ein „House of Food für Niedersachsen“ in Anlehnung an Kopenhagen oder die „Kantine Zukunft“ in Berlin, ein Vorbild gesunder Ernährung in der Gemeinschafsverpflegung, nicht zu vergessen gerade für Krankenhäuser, und eine Drehscheibe für Information und Weiterbildung. Damit wäre Niedersachsen das erste Flächenland, das ein solches Projekt stemmt – eine Investition in die Zukunft für gesunde Gemeinschaftsverpflegung.

Die Stellungnahme des Netzwerks der Ernährungsräte Niedersachsens e.V. können Sie hier als PDF herunterladen.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Peter Wogenstein, Sprecher des Ernährungsrats Niedersachsens „Netzwerk Ernährungsräte Niedersachsen e.V.“
Tel. 0172 204 9188 / E-Mail: peter.wogenstein@t-online.de / ernaehrungsrat-niedersachsen.de

Ernährungsräte vernetzen Akteure der Ernährungslandschaft aus der Region und stoßen eine Ernährungswende vor Ort an.
Spenden willkommen unter IBAN: DE95 4306 0967 1096 8592 00

Foto: Anke Sundermeier

IWEDas Parlament kann die Weichen für gesunde Ernährung in Niedersachsen stellen
Buchbesprechung: „Der Grund“ von Tanja Busse und Christiane Grefe

Buchbesprechung: „Der Grund“ von Tanja Busse und Christiane Grefe

Buchbesprechung von Wilfried Bommert

Ist doch bekannt, werden viele sagen. Konflikte um den Boden, von dem wir leben, tragen Experten nun schon seit Jahren vor. Was also ist das Neue, das dieses Buch der Journalistinnen Tanja Busse und Christiane Grefe auszeichnet, es lesenswert macht? Es ist die Zusammenschau der Trends, die die Grundlage unseres Lebens vernichten. Der Boden gehört zu den gefährdetsten und umkämpftesten Gütern auf unserem Planeten. Tanja Busse und Christiane Grefe gelingt es in ihrem Buch „Der Grund“, dies umfassend und vielseitig zu dokumentieren.

Da ist einmal der massive Verlust an Bodenfruchtbarkeit durch die Art der Bewirtschaftung. Der ist zwar spätestens seit 1930  in den USA ein Thema. Bekannt wurde er durch den Oklahoma Dust Bowl, eine riesige Staubwolke, mit der der Boden der Prärielandschaften Nordamerikas im wahrsten Sinne des Wortes weggefegt wurde. Grund war hier ein gravierender Fehler in der Bewirtschaftung.

Weltweit schwindet trotz dieser Warnung die Ackerkrume weiter.  Monokulturen der industriellen Landwirtschaft zehren an der Bodenfruchtbarkeit und tragen Verantwortung für das weltweite Artensterben. Gleichzeitig vernichtet die globale Klimakrise immer mehr fruchtbare Äcker und erschüttert damit zunehmend die Fundamente der Welternährung. Dieser Trend setzt sich durch unsere Art der Mobilität weiter fort. Autogerechte Städte fressen sich immer weiter in das Umland, neue Siedlungen suchen den Druck der Millionenstädte abzumildern, besonders rasant verschwindet der Boden in den Ländern des Südens. Raubbau an der Grundlage der Menschheit ist universal.

Auch bei uns verschlingt die Gier nach immer mehr Flächen für Autoverkehr, Wohnbebauung und Photovoltaik immer mehr Land. Investoren bereiten den Weg. Der Boden auf dem unsere Ernährung, unsere Kultur und unsere Wirtschaft fußt, ist zu einem bloßen Wirtschaftsgut geworden. Ein Handels- und Spekulationsobjekt. Besonders im globalen Süden, wo die Landnahme keine Grenzen kennt. Bodenschutzkonzepte, Bauplanungen, die im Grundgesetz verankerte Pflicht, Eigentum zum Nutzen der Allgemeinheit zu verwalten, konnten diesem stillen Exodus bisher nichts entgegensetzen. Politischen Initiativen fehlt schlicht die Durchsetzungskraft, gegen die Interessen, denen die kommende Bodenlosigkeit egal ist.

Dieses Lagebild, das die Autorinnen Tanja Busse und Christiane Grefe zeichnen, könnte finsterer kaum sein. Doch sie haben erkannt, dass die Apokalypse in Resignation endet. Von dieser Einsicht getragen ist dann auch im Schlussteil des Buches die ausführliche Darstellung von Projekten, die unter den Radar der großen Politik eine Wende markieren könnten. Land, das wieder als allgemeines Gut verwaltet wird, mit regenerativen Ideen und von Höfegemeinschaften. Zivilgesellschaftliche Ernährungsräte rücken es wieder als Quelle der regionalen Ernährung in den Mittelpunkt. Eine Gesellschaft der Kümmerer sorgt dafür, dass der Bodenschutz in allen Bereichen zum Thema wird oder zumindest werden könnte.

Gemeinwohl ist für die Autorinnen der Kernpunkt einer zukünftigen Bodenpolitik. Ein neuer Kompass, an dem sich die Politik von Berlin bis Brüssel orientieren sollte. Die Journalistinnen Tanja Busse und Christiane Grefe schlagen am Ende ihres aufrüttelnden Buches vor, nicht auf den Weitblick der Institutionen zu hoffen, sondern den Weg in und durch die Institutionen selbst zu suchen. Ihr Rezept: Rein in die Parteien, rein in die Verwaltungen, rein in die Nichtregierungsorganisationen. Weil es sich aus ihrer Sicht lohnt, „in einen guten Umgang mit dem Boden Zeit und Herzblut zu investieren“. Und weil die Kräfte der Natur stark genug sein werden, Verlorenes wieder zurückzubringen.

Dieses Pathos am Ende ihres herausfordernden Werkes wäre vielleicht gar nicht notwendig gewesen, um die Leser davon zu überzeugen, dass es für eine Neubesinnung höchste Zeit ist. Denn dafür, das zeigt uns das wichtige und lesenswerte Buch von Tanja Busse und Christiane Grefe, gibt mehr als nur einen guten Grund.

Das Buch „Der Grund“ von Tanja Busse und Christiane Grefe ist im März 2024 im Verlag Antje Kunstmann erschienen.

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Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ klopft im Niedersächsischen Landtag an

Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ klopft im Niedersächsischen Landtag an

Hannover, 3. Juni 2024

Der Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ klopft im Niedersächsischen Landtag an.
Die Empfehlungen müssen gerade auf Landesebene ernst genommen werden.
 
In einem einzigartigen Prozess haben 160 auswählte Mitglieder des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“ ihre detaillierten Empfehlungen ihrem Auftraggeber, dem Deutschen Bundestag, Ende Februar 2024 vorgelegt. Auch zur Finanzierung liegen Empfehlungen vor. Aber ohne die Länder geht es nicht. Deshalb wenden sich jetzt Mitglieder des Bürgerrats aus Niedersachsen direkt an den Landtag in Hannover und die darin vertretenen Fraktionen. Sie erwarten, dass die mit großer Mehrheit im Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen nicht nur von den Mitgliedern des Landtages ernst genommen werden, sondern dass sich die Abgeordneten ernsthaft mit der Umsetzung beschäftigen.
 
Ein zentraler Punkt: kostenfreies Mittagessen für alle Kinder als Schlüssel für Bildungschancen und Gesundheit. „Mir geht das Herz auf bei dieser Empfehlung“, so Peter Wogenstein, Sprecher des Ernährungsrats Niedersachsens. „Dass Bildungschancen und Gesundheit in den Mittelpunkt gestellt werden, ist schon lange überfällig. Die negativen Auswirkungen von ungesunder Ernährung und Mangelernährung* und ihre gesamt-gesellschaftlichen Folgekosten müssen endlich ernst genommen werden. Gefordert sind jetzt die von uns gewählten Abgeordneten in den Parlamenten: auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.“
Das Netzwerk der Ernährungsräte Niedersachsens unterstützt das Anliegen des Bürgerrats (siehe Kopie des Schreibens an das Landesparlament anbei).
 
*22% aller Kinder in Deutschland sind mangelernährt.
 
Hinweis zur Arbeit des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“:
 
Der Bürgerrat hatte den Auftrag, dem Bundestag ein „differenziertes Meinungsbild“ zu vermitteln, was ein Querschnitt der Bevölkerung zum Thema „Ernährung im Wandel“ denkt.
Hierbei nutzt der Bürgerrat drei Chancen:Bürgerinnen und Bürger sind „Expertinnen und Experten ihres Alltags und ihrer Werte“. Die Stichprobe des Bürgerrates bringt die verschiedensten Lebenswirklichkeiten der Bevölkerung ein und verschafft auch solchen Stimmen Gehör, die sonst häufig ungehört bleiben. Diese Alltags- und Werteexpertise ist gerade beim lebensnahen und kontroversen Ernährungsthema von Bedeutung.Die Diskussionen im Bürgerrat wurden mit Informationen und Erkenntnissen von Expertinnen und Experten unterlegt. Vorträge, Exkursionen zu Produktionsbetrieben und praktische Erfahrungen wie gemeinsames Einkaufen stellen die Diskussion der Teilnehmenden auf eine gemeinsame Wissensbasis.Der Bürgerrat schafft Raum für Austausch und Verständigung. Die Teilnehmenden kommen miteinander in ein moderiertes Gespräch – auch solche, die sich sonst im Alltag nie begegnen würden. So reden gesellschaftliche Echokammern erst miteinander statt übereinander, bevor sie zu gemeinsamen Einschätzungen kommen. 

Den Brief des Bürgerrats Ernährung an die Fraktionsvorsitzenden der Landesparlamente können Sie hier als PDF herunterladen.

Ansprechpartner für Rückfragen:
 
Peter Wogenstein
Sprecher des Ernährungsrats Niedersachsens
„Netzwerk Ernährungsräte Niedersachsen e.V.“
Tel. 0172 204 9188
E-Mail: peter.wogenstein@t-online.de
Website: ernaehrungsrat-niedersachsen.de
 
Ernährungsräte vernetzen Akteure der Ernährungslandschaft aus der Region und stoßen eine Ernährungswende vor Ort an. Gemeinsam sind sie als Verein „Netzwerk Ernährungsräte Niedersachsen e.V.“ seit August 2020 Mitglied im Beirat des ZEHN.

Spenden willkommen unter IBAN: DE95 4306 0967 1096 8592 00
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Die Bürger:innen haben gewählt – sie wollen eine andere Ernährung!


Die Bürger:innen haben gewählt – sie wollen eine andere Ernährung!



Die Bürger:innen haben gewählt – sie wollen eine andere Ernährung!
Das IWE wendet sich in einem offenen Brief an die Mitglieder des Bundestages

Am 20. Februar 2024 hat der Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ seine ernährungspolitischen Empfehlungen den Abgeordneten des Deutschen Bundestags überreicht. „Ein Mutmacher Papier“, so der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner.

„Diese Empfehlungen müssen von möglichst vielen Abgeordneten ernsthaft zur Kenntnis genommen werden. Noch in der laufenden Legislaturperiode müssen grundlegende Schritte zu deren Umsetzung erfolgen“, so Peter Wogenstein im Namen des IWE Vorstands. „Die Empfehlungen des Bürgerrates dürfen nicht im politischen Alltagsgeschäft untergehen.“ Es braucht ein Umdenken in den Köpfen der Abgeordneten, mit Herz und Verstand, Weitsicht und wirkliche Verantwortung für unsre Kinder und Jugendlichen. 

Aus Sicht des IWE sind die Empfehlungen des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“
•    ausgewogen, hochqualitativ, lösungsorientiert, sachlich fundiert und politisch tragfähig, 
•    mit etwas politischem Willen ohne größeren Aufwand umsetzbar,
•    unter Berücksichtigung des Gesamtbildes zumindest mittelfristig kostenneutral. 

So verzeichnet z. B. Schweden – neben den positiven Aspekten für Gesundheit und Integration aller Kinder – auch deutlich gesunkene Krankenkassenkosten durch beitragsfreies „Schulessen für alle“. 

Die Empfehlungen des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“ zeigen auf, welche Maßnahmen Bürger:innen sich von der Politik wünschen und nach intensiver Beratung auch mehrheitlich zu tragen bereit sind.

In einem offenen Brief wendet sich das IWE an die Bundestagsabgeordneten: nehmen Sie den Wunsch der Bürger:innen ernst. Wir sind bereit, diese Empfehlungen mitzutragen.

Kontakt für Rückfragen:
Peter Wogenstein
Institut für Welternährung
Vorstand Finanzen
peter.wogenstein@institut-fuer-welternaehrung.org

Foto Titel: Katrina_S, Pixabay

IWEDie Bürger:innen haben gewählt – sie wollen eine andere Ernährung!

Aufbauende Landwirtschaft: Vortrag von Stefan Schwarzer

Aufbauende Landwirtschaft: Vortrag von Stefan Schwarzer

Der Physische Geograf, Permakultur-Designer und Autor Stefan Schwarzer war mehr als zwanzig Jahre für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Genf tätig. Den Vortrag zum Thema „Aufbauende Landwirtschaft“ präsentierte er bei der Mitgliederversammlung des Instituts für Welternährung im Januar 2024.

Auch interessant zum Thema aufbauende Landwirtschaft: Das Video „100 l Wasser je Quadratmeter versickern in 5 Minuten“ von Dipl.-Ing.agr. Ernst Hammes, IWE-Mitglied und ehemaliger Landwirtschaftsberater:

Beitragsfoto: Bärtierchen, Frank Fox, http://www.mikro-foto.deCreative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany

IWEAufbauende Landwirtschaft: Vortrag von Stefan Schwarzer