Veranstaltung: München auf dem Weg zur Ernährungswende: Lokal statt Global – Gutes Essen als lokale Politik!
Wann: Donnerstag, 30.03.2017, 15 Uhr bis 18 Uhr
Wo: GLS Bank Filiale München, Bruderstr. 5a, 80538 München
Wer bestimmt eigentlich, was auf unsere Teller kommt? Bislang werden die Weichen dafür in Berlin, Brüssel oder anderswo gestellt. Unter den Argusaugen globaler Konzerne und im Spannungsfeld der internationalen Agrarpolitik. Das soll sich in Zukunft ändern. Der Trend zu Regional, Bio und Fair ist unübersehbar, vor allem in der “Biostadt“ München. Auch in der Bürgergesellschaft gibt es schon viele Initiativen, die sich eine nachhaltige Versorgung auf die Fahnen geschrieben haben. Doch eine gemeinsame Plattform gibt es noch nicht.
Die Vielfalt dieser Initiativen sichtbar zu machen und regionale Netzwerke zu fördern, damit diese ihren Einfluss auf die lokale Politik verstärken können, das ist das Ziel des Projekts Ernährungswende, das vom Berliner Institut für Welternährung (IWE) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt auf den Weg gebracht wurde.
– Was bedeutet für München eine Ernährungswende?
– Wer engagiert sich bereits für gutes Essen aus der Region?
– Wie kann ein zukunftsfähiges Ernährungskonzept für München aussehen?
– Wie lassen sich Brücken zwischen Bürgern und Politik schlagen?
– Braucht die „Biostadt“ München überhaupt einen Ernährungsrat?
– Wie kann ich mich persönlich einbringen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt dieser öffentlichen Veranstaltung, zu der Vertreter/innen von Verbänden, Handel, Landwirtschaft, Gastronomie, Politik und Forschung sowie alle an einer Ernährungswende Interessierten eingeladen sind.
Zu den Gästen zählt u.a. der Dokumentarfilmer („Taste the Waste“ und „10 Milliarden“) und Mitinitiator des Kölner Ernährungsrates Valentin Thurn, der über seine Erfahrungen berichten wird.
Informationen zum genauen Programmablauf sowie das Anmeldeformular finden Sie nachstehend zum Download:
Weitere Presse-Informationen – ein Interview mit Jürgen Müller vom Kartoffelkombinat e.V. München, Hintergrundinformationen zum Projekt Ernährungswende sowie das IWE Metropolenprojekt Dossier – finden Sie nachstehend zum Download:
Die Teilnahme an der Veranstaltung „München auf dem Weg zur Ernährungswende“ ist kostenfrei. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung per Email an: ernaehrungswende@institut-fuer-welternaehung.org
Kontakt:
Agnes Streber
Email: agnes.streber@institut-fuer-welternaehrung.org
Telefon: 089716775030, Fax: 089716775031
Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.





In seiner Handreichung „Wie Suffizienzpolitiken gelingen“, die sich sowohl an politische EntscheiderInnen wie an aktive BürgerInnen richtet, geht er nun der Frage nach, auf welche Weise staatliche Maßnahmen dieser Art mit ihren Anreizen, aber eben auch mit ihren Grenzsetzungen und Verboten in der Wahlbevölkerung annehmbar werden können. Dafür untersucht Manfred Linz acht Politiken – unter anderem den Veggie Day der Grünen und die Lebensmittelampel-, um aus ihnen Merkmale für die Akzeptanz von Suffizienzpolitiken zu gewinnen.
Im August Bebel Haus im Berliner Wedding traf sich Ende Januar 2017 die Berliner Zivilbevölkerung mit dem rot-rot-grünen Senat. Auf der Tagesordnung stand die Zukunft der Stadternährung: Wie und woher wird sich Berlin im 21. Jahrhundert ernähren?
Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung der HafenCity Universität lädt die Aktiven des Hamburger Ernährungsrats herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestalten für die Gesellschaft von morgen“ im Museum für Kunst und Gewerbe ein.