Die Frage „Wie regional ernährt sich Freiburg?“ ist für die Agronauten schon lange von hoher Relevanz. Um so erfreulicher, dass dieses Thema in Deutschland erstmals in einer Studie analysiert wurde – mit Beratungstätigkeit der Agronauten. Die Studie „Regionaler Konsum Freiburg“, die vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) für die Stadt Freiburg durchgeführt wurde, ist hier als Download zu erhalten. Sie untersucht wie hoch der Anteil von regionalen Ursprungs am Gesamtverbrauch der Stadt Freiburg ist. Dies war kein einfaches Unterfangen in unserem intransparenten, globalisiertem Ernährungssystem.
Die Ergebnisse werden am 3. Mai 2016 in Freiburg in der Kath. Akademie, Winterer Str 1, 19.00 Uhr, in einer Veranstaltung der Stadt Freiburg und den Partnern Agronauten und AgriKultur vorgestellt. Interessante Gäste von den Vereinten Nationen (Dr. Hoffmann, UNCTAD), dem Studierendenwerk Freiburg (Hr. Brogle) und der Regionalwert AG Freiburg (Hr. Hiss) werden nach dem Grusswort der Bürgermeisterin Frau Stuchlik (Stadt Freiburg) und der Vorstellung der Studie durch Frau Oehen vom FiBL die Ergebnisse analysieren. Eintritt ist frei, es gibt nach der Veranstaltung noch die Möglichkeit bei einem Glas Wein und einem regionalen Snack ins Gespräch zu kommen.
Bundesernährungsminister Christian Schmidt: „Mein Ziel ist es, bis 2030 die Nahrungsmittelverschwendung zu halbieren – so wie es die Vereinten Nationen in der Agenda 2030 beschlossen haben. Das ist ein ambitioniertes Ziel. Aus diesem Grund brauchen wir innovative Ideen – in Produktion und Vermarktung, in Handel und Gastronomie – und wir brauchen das Engagement jedes Einzelnen. Deshalb vergebe ich in diesem Jahr erstmals den Zu gut für die Tonne! – Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung.
„Spätestens seit 2008, seit der ersten Welternährungskrise in diesem Jahrhundert, sollten wir wissen, dass das zentrale Versprechen der Agrar- und Ernährungsindustrie unser Essen sei sicher, nicht mehr stimmt. Die Zivilgesellschaft muss sich selbst um ihre Ernährungssicherheit kümmern und ihre Nahrungskette im Lokalen neu organisieren. Seither setzt sich die Überzeugung durch, dass zukunftsfähige Ernährung Teil der Stadtpolitik werden muss, genauso wie Verkehr, Schule, Erholung und Gesundheit. Wie Wasser oder saubere Luft gehört sichere und gesunde Ernährung zur Alltagsfürsorge und damit zur Basis jeder kommunalen Verantwortung. […]“
Für zwei Milliarden Menschen gehören Insekten, darunter u. a. Mehlwürmer und Heuschrecken, zur alltäglichen Speisekarte. Die Gründe dafür liegen auf der Hand – eigentlich: Denn obwohl der effiziente Energieumsatz, die geringe CO2-Emission und der kleine Lebensraum stichhaltige ökologische
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